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Schillerstraße in Sulingen wird als verkehrsberuhigte Zone gestaltet

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Von: Andreas Behling

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Der Straßenausbau erfolgt mit wechselseitig angelegten Stellplätzen und Grünbeeten mit Bäumen, die schmalen Gehwege verschwinden komplett.
Der Straßenausbau erfolgt mit wechselseitig angelegten Stellplätzen und Grünbeeten mit Bäumen, die schmalen Gehwege verschwinden komplett. © Behling

Sulingen – Den Ausbau der Schillerstraße in Sulingen als verkehrsberuhigte Zone zu beschließen empfahlen die Mitglieder des Ausschusses für Bau und Planung in ihrer jüngsten Sitzung dem Stadtrat – der folgte dieser Empfehlung am Donnerstagabend einstimmig.

Dafür hatten im Vorfeld auch mit großer Mehrheit die Teilnehmer einer Anliegerversammlung gestimmt: Sie hatten die Wahl zwischen dieser Variante (mit fest eingerichteten Parkflächen) und einer Tempo-30-Zone (in der man sein Fahrzeug fast überall abstellen dürfte), erläutert Andreas Nordloh, Fachbereichsleiter Bauen, Planung und Ordnung der Stadtverwaltung.

Hintergrund ist, dass die Wasserversorgung Sulinger Land in der Schillerstraße den maroden Mischwasserkanal durch getrennte Kanäle für Schmutz- und Regenwasser ersetzt und auch die Trinkwasserleitung erneuert. Nordloh: „Die Straße ist in den 50er, 60er Jahren auf Sand gebaut worden – da ist es sinnvoll, sie gleich komplett anzufassen.“ Der Straßenausbau wird nun, analog zur benachbarten Goethestraße, mit wechselseitig angelegten Stellplätzen und Grünbeeten mit Bäumen geplant. Die schmalen Gehwege verschwinden komplett – im „Verkehrsberuhigten Bereich“ sind alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt, es gilt eine Höchstgeschwindigkeit von sieben Kilometern pro Stunde.

In der Einwohnerfragestunde der Ausschusssitzung habe ein Anlieger-Ehepaar Kritik geäußert, „sie fühlten sich nicht ausreichend informiert, sie seien in der Anliegerversammlung vor vollendete Tatsachen gestellt worden – und sie sind der Meinung, dass dort keine Bäume gepflanzt werden müssen“, berichtet Nordloh. Ein anderer Anwohner der Schillerstraße habe die finanzielle Beteiligung der Anlieger kritisiert. Wie hoch die konkret ausfällt, lässt sich laut Nordloh noch nicht beziffern, „da die Vergabe der Arbeiten noch nicht erfolgt ist.“

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