Schausteller Christian Weber: „Wir sind längst in Sulingen angekommen“ / Geöffnet bis zum 27. Dezember

Adventsmarkt: Jedes Jahr ein bisschen anders

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Eröffnung des Adventsmarktes auf dem Neuen Markt in der Sulinger Innenstadt.

Sulingen - „Wir sind längst in Sulingen angekommen.“ Hier ein freundliches Hallo, dort ein beherzter Handschlag, zwei Meter weiter ein anerkennendes Schulterklopfen. Für Christian Weber, Inhaber und Motor des gleichnamigen Schaustellerbetriebes im Flecken Uchte, ist Sulingen eine Art zweite Heimat geworden. Im zehnten Jahr bestückt er mit seiner Familie und den Mitarbeitern des Imbissbetriebes Kannengießer den Adventsmarkt im Mittelzentrum. „In diesem Jahr zum zehnten Mal“, sagt das Familienoberhaupt, „und wir kommen gerne wieder.“

Donnerstagabend, Punkt 18.30 Uhr, hat Sulingens Bürgermeister Dirk Rauschkolb die kleine Budenstadt auf dem Neuen Markt eröffnet; mit Unterstützung der Sängerinnen und Sänger der Chorgemeinschaft Mellinghausen unter der Leitung von Petra Schlegel.

Laut Sabine Kammacher von der Sulinger Stadtverwaltung sei es inzwischen „guter Brauch“, dass die Eröffnung musikalisch begleitet werde.

Kammacher ist verantwortlich für das Rahmenprogramm des Marktes, der bis einschließlich Sonntag, 27. Dezember, täglich von 14 bis 20 Uhr geöffnet ist. Weber: „Und wenn um 20 Uhr noch Leute da sind, dann schicken wir die auch nicht nach Hause. Es kann auch schon mal 21 oder 22 Uhr werden.“

„Nach der Premiere vor zehn Jahren hatten wir zunächst überlegt, ob es lohnt, weiterzumachen“, sagt der Schausteller. Der Markt sei Jahr um Jahr gewachsen, werde Jahr für Jahr neu den Bedürfnissen der Besucher angepasst. „Mit einer vier Meter langen Glühweinbude und dem Kinderkarussell haben wir angefangen.“ Inzwischen seien unter anderem ein Crêpes-Stand und eine Mandelbude dazugekommen. Der Glühweinstand misst in der Länge schon längst mehr als vier Meter. Weber legt Wert auf das Detail, ließ überdachte Stehtische fertigen, inzwischen auch ein Eingangstor. „Wir möchten, dass sich unsere Gäste wohl fühlen – und ihnen ein wenig zurückgeben.“

Bürgermeister Rauschkolb ging am Donnerstagabend mit gutem Beispiel voran. Mit den Mitarbeitern des „Büros des Bürgermeisters“ hatte er sich zur Weihnachtsfeier verabredet. Startpunkt: der Adventsmarkt auf dem Neuen Markt.

oti

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