Hunderte Gäste strömen zum Familienfest im Sulinger Park der Generationen

„Run“ auf die Freizeit-Oase

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Das vielfältige Angebot, für das die Organisatoren sorgten, lockte viele Familien. - Fotos: mks

Sulingen - Hunderte von Besuchern strömten am Sonntag in den Park der Generationen in Sulingen: So mancher Zufallsgast war überrascht von dem, was die 8 000 Quadratmeter große Oase Kindern und Erwachsenen an Spiel-, Fitness- und Freizeitmöglichkeiten zu bieten hat.

Seit 2011 ist das zentrumsnahe Gelände im Grünen Treffpunkt für Jung und Alt – nicht nur beim Familienfest, traditionell am ersten Sonntag im September. Die Mitglieder des Senioren- und Behinderten-Beirats (SBB) der Stadt und Matthias Wendland, seinerzeit Ideengeber des Wasserspielplatzes, freuten sich über den „Run“. Dieser war einerseits dem vielfältigen Angebot geschuldet, aber auch dem Wetter, das den Organisatoren in die Karten spielte. „150 gasgefüllte Smiley-Luftballons haben wir in den ersten anderthalb Stunden schon ausgegeben“, sagte Wendland. Von da an standen die Kinder „Schlange“ nach Luftballons mit der Aufschrift „Familienfest Park der Generationen“. Weitere Anziehungspunkte waren die Hüpfburg, der Zuckerwatte-Stand, der Mal- und der Knettisch. Hier brachten sich, wie in den Vorjahren, Mitarbeiter des Stephansstiftes ein.

Ein Höhepunkt am Nachmittag war der Auftritt der „Thunderbolt Cheerleader“.

Der Senioren- und Behinderten-Beirat hatte den östlichen Bereich mit großen Pavillons wetterfest hergerichtet und Tische und Bänke aufgestellt. „Wir haben Unterstützung vom Bauhof und vom Bauverein gehabt. Und sogar von zwei Flüchtlingen“, sagte Sprecherin Eva Kurth. Sie und ihr zehnköpfiges Team bewirteten die Gäste mit Butterkuchen, Kaffee und Erfrischungsgetränken. Passende Tischmusik – Schlager und Pop-Songs im Bläsersound – servierten Melanie Vogt, Otto Jahns, Anke Kramer und Sabine Ahrens. Auf vielfachen Wunsch hatte der SBB das Saxophon-Quartett „Saxophax“ in diesem Jahr erneut eingeladen.

Auch Hochrad-Schorse alias Georg Wilking hatte sich unter das Volk gemischt und suchte das Gespräch. Mutige Gäste, wie die fünfjährige Thyra, ließ er auf seinem antiquierten Drahtesel sogar Probe sitzen. Sein Resümee des Nachmittags: „Die Leute freuen sich, dass ich hier bin, und ich freue mich auch. Mehr geht nicht.“

Für einen Höhepunkt am Nachmittag sorgten sechzehn Mitglieder der Sulinger „Thunderbolt Cheerleader“: Head Coach Stefanie Kramer hatte die „Hochleistungssparte“ 2006 unter dem Dach des TuS aufgebaut. Der aus Amerika stammende Sport vereint Turnen, Tanz und Akrobatik. Und die Zuschauer im Staunen.

Das Familienfest war sehr gut besucht – bis gegen 17 Uhr ein Regenschauer das vorzeitige Ende einläutete. Bürgermeister Dirk Rauschkolb hatte das Fest mit einem Grußwort eröffnet. Sein Lob galt den Organisatoren für das attraktive Rahmenprogramm. Auch die Besucher wussten das generationsübergreifende Angebot zu schätzen. Aus ihren Reihen hieß es: „Die Möglichkeit zur Begegnung von Jung und Alt sollte es öfter geben.“  mks

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