Router suchen Anschlüsse

Ausweitung der Hotspots in der Samtgemeinde Kirchdorf geplant

Einloggen, kostenlos, wie im Rathaus in Kirchdorf: Heinrich Kammacher und Uwe Kellermann präsentieren eine erste Übersicht der Hotspots in der Samtgemeinde. Weitere würde man gerne einrichten.

Kirchdorf - Wer sich Touristen nach Hause einlädt, muss auch dafür sorgen, dass sie sich orientieren können. Was früher der Flyer oder die Werbebroschüre war, ist heute das Mobiltelefon, das Kartenmaterial ebenso bietet, wie Radrouten oder den Weg ins nächste Café. In der Samtgemeinde Kirchdorf möchte man möglichst in allen Ortschaften sogenannte Hotspots bieten, die einen kostenlosen Zugang ins Internet bieten.

Uwe Kellermann, in der Verwaltung zuständig für Dinge wie Gebäudemanagement, aber auch Breitbandversorgung und Co., hat eine erste Übersichtskarte erstellt. Bereits aktiv, also nutzbar, sind Hotspots in Kirchdorf – zu finden am Rathaus und am St.-Calais-Platz. Hier stellt Frisörin Tanja Strohmeyer ihren Anschluss zur Verfügung. Die Samtgemeinde kann über den sogenannten „Freifunk“ einen weiteren Router dazuschalten. Und damit ist der „Hotspot“ eröffnet.

Die rechtliche Auslegung, dass nicht mehr der Anbieter eines solchen Hot Spots zur Verantwortung gezogen werden kann, sollte sich jemand zum Zwecke strafbarer Handlungen einloggen, sichere den Anbieter und die Kommune ab, heißt es seitens der Verwaltung. In Barenburg stellt die Landbäckerei Niemeyer ihren Anschluss im Einkaufszentrum „Fritz“ zur Verfügung für den Hotspot-Router, im Freibad Barenburg besteht der kostenlose Zugang für Besucher bereits seit Längerem. Und auch in der ehemaligen Gaststätte „Döpkes Kneipe“ befindet sich ein Hotspot – sehr zur Freude der Trucker, die dort am Imbiss halten. In Varrel befindet sich der Router im Küsterhaus – hier wissen das die in umliegenden Gebäuden untergebrachten Erntehelfer sehr zu schätzen.

Einige Ortsteile fehlen noch

In der Tierarztpraxis Link (Hohe Straße 1) ist ebenfalls freies W-LAN über einen Freifunkrouter verfügbar. In Wehrbleck befindet sich der Router in Feuerwehrhaus / Turnhalle. Freigeschaltet werden noch Hotspots im Freistätter Feuerwehrhaus (1. Februar), im Feuerwehrhaus Holzhausen (18. Januar) sowie in der alten Schule in Bahrenborstel (letzte Januarwoche). Da fehlen noch einige Ortsteile: Ob Dörrieloh, Kuppendorf, Heerde, Scharringhausen, Brümmerloh, Schäkeln – „wer uns unseren Router andocken lässt an seinen Anschluss, kann sich gerne bei Uwe Kellermann melden“, hofft Samtgemeindebürgermeister Heinrich Kammacher auf weitere Anbieter. Da, wo man einen bereits vorhandenen Anschluss nutzen könne, wolle man das auch tun. Für den Anbieter entstünden keinerlei Kosten – und auch keine Nutzungseinschränkungen, sagen Kellermann und Kammacher.

Einzig im Bereich der Wehrblecker Ortsteile Strange und Buchhorst müsse man passen: Hier fehlt noch „das schnelle Internet“, Grundlage, damit man überhaupt an einen Hotspot denken könne. Uwe Kellermann ist im Rathaus unter Tel. 0 42 73 /88 26 sowie per E-Mail an kellermann@kirchdorf zu erreichen.

Die Hotspots nutzen natürlich auch die Einwohner. Deshalb würde man sich freuen, wenn sich Anbieter besonders im Bereich von Sportstätten und Dorftreffpunkten melden würden. - sis

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