Richtfest bei der Lebenshilfe an der Lindenstraße: Fertigstellung im Juni

„Kindern soll es gut gehen“

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Claus Wilhelm Vocke, Vorsitzender der Lebenshilfe Grafschaft Diepholz, bei der Begrüßung.

Sulingen - „Wir sind voll im Plan“, sagt Silke Bosse, zuständig bei der Lebenshilfe Grafschaft Diepholz für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation. Architekt Heinrich Brinkhus und Bauleiter Thorsten Storck (beide Büro „geising + böker“, Vechta) nicken. Mitarbeiter der Firma Gerbes Dächer aus Varrel richteten gestern den 650 Quadratmeter umfassenden Anbau auf dem Gelände der Lebenshilfe an der Lindenstraße, der zukünftig der Kindertagesstätte „Am Nordsee“ als Heimat dienen soll.

Kein großer Bahnhof, viel mehr ein Richtfest mit Mitarbeitern, Nachbarn, einer Hand voll Partner und „für die Handwerker“, wie Claus Wilhelm Vocke, Vorsitzender des Vereins Lebenshilfe Grafschaft Diepholz, bei der Begrüßung formuliert.

Thorsten Storck ist voll des Lobes der am Bau beteiligten Firmen („Alles top“), so dass sich laut Katrin Kinner, Facility-Managerin der Lebenshilfe, der Bauzeitenplan realisieren lasse. „Plan ist, im Juni die Arbeiten abgeschlossen zu haben.“ Einziehen sollen die zwei Integrationsgruppen, die zwei Heilpädagogischen Gruppen sowie die beiden Sprachheilgruppen dann mit Beginn des Kindergartenjahres 2016/2017. „Dann haben wir alles unter einen Dach“, sagt Margret Herzog, Bereichsleiterin Kinder und Familie der Lebenshilfe.

1,8 Millionen Euro investiert der Verein am Standort Sulingen. Der Bedarf des eingeschossigen Anbaus im Norden des bestehenden Gebäudekomplexes ist unstrittig. „Wir platzen aus allen Nähten“, sagt Herzog. Das Raumprogramm des Erweiterungsbaus sieht alle sechs Gruppenräume mit Sanitär- und Nebenräumen vor, einen Bewegungsraum, der bisher nicht zur Verfügung stand, die Flure sind als Spiel- und Begegnungsräume ausgelegt und verbinden die Gruppenräume miteinander.

Alle Funktionsräume, Therapie- und Förderräume sowie Personal- und Besprechungsräume verbleiben im Bestandsgebäude, in dem sich dann andere Abteilungen ausweiten können; etwa die Paul-Moor-Schule der Lebenshilfe.

Laut Silke Bosse wird der Anbau mit 110000 Euro aus Mitteln der „Aktion Mensch“ bezuschusst. „Den Rest finanzieren wir selbst.“ Michael Lensing, Geschäftsführer der Lebenshilfe Grafschaft Diepholz: „Wir wollen, dass es unseren Kindern gut geht.“ Die am Bau beteiligten Firmen um das Vechteraner Architektenbüro scheinen ganze Arbeit zu leisten. Birgit Dullin, allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters der Stadt Sulingen: „Das werden helle Räume, die sich sehen lassen können.“

oti

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