Warm-up am Donnerstag 

Reload: Das „schönste Metal-Festival“

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Am späten Abend wurde es so voll im Zelt, dass die Security die Anzahl der Gäste darin beschränken musste.

Sulingen - Von Luka Spahr. Es ist „das schönste Metal-Festival“, da ist Torben Mundhenke sich sicher. Das Reload-Festival sei schön klein, biete aber gleichzeitig auch große Acts wie zum Beispiel „Amon Amarth“, sagt der 20-jährige Diepholzer. Bereits zum dritten Mal ist er dabei. Dass er so gerne wiederkommt, liegt nicht nur an der Musik.

Im Jahr 2015 hat er in der ersten Reihe während des Auftritts von „In Flames“ seine Freundin Ina kennengelernt. Seitdem gehen die beiden zusammen zum Sulinger Groß-Event. Auch beim Auftakt am Donnerstag sind sie bei der Warm-Up-Night am Start.

Ein bisschen Chaos ist am ersten Tag immer. So ist das nun mal, wenn ein Festival mit knapp 10000 Besuchern stattfindet. Da muss die Anfahrt bewerkstelligt werden – im Fall der Reload-Fans manchmal mehrere hundert Kilometer – und dann muss noch der Campingplatz hergerichtet werden. Das Reload-Festival ist eine der wenigen Groß-Veranstaltungen, die noch uneingeschränkt das Campen direkt am Auto oder Wohnmobil erlauben. Das erfordert viel Platz für die Besucher. Immerhin blieb es größtenteils trocken und die vereinzelten Regentropfen vermochten die Wiese nicht aufzuweichen.

„As We Arise“ ist zwar noch eine junge Truppe, die fünf Musiker haben allerdings schon ordentlich Power gezeigt.

Am Abend gab es die kleine Warm-Up-Night auf der Tent-Stage. „As We Arise“ machten um 18.30 Uhr den Auftakt. Mit ihrem brachialen Sound hatten sie sich nicht nur im letzten Jahr den zweiten Platz beim Reload-Bandcontest gesichert, sondern (als Nachrücker) auch die Fans auf dem Open Air begeistert. Daher wurde den fünf Musikern in diesem Jahr die Ehre zuteil, das Festival zu eröffnen. „Wir möchten, dass kein Fuß auf dem Boden bleibt“, schrien die Sänger Max und Marian ins Publikum. Dieses kam der Aufforderung ohne Widerworte nach. Schnell bildeten sich vor der Bühne die ersten Moshpits. 

Einlassstop bei den „Rogers“

Ein wenig verhaltener reagierte das Publikum bei „Antillectual“, dem zweiten Act des Abends. Vielen Besuchern war die Band noch kein Begriff. Auch Karin Oelfke aus Verden hatte von vielen Bands der Warm-Up-Night noch nichts gehört. Sie und ihre zwei Freunde freuten sich vor allem auf „While She Sleeps“. Bevor die britischen Hardcore-Metaler jedoch die Bühne betraten, heizten noch „First Blood“ und die „Rogers“ dem Publikum ein. Während erstere anfangs mit einigen Sound-Problemen zu kämpfen hatten, wurde es bei den „Rogers“ so voll und heiß in dem 600 Leute fassenden Zelt, dass die Security einen Einlassstop vornehmen musste. Vor dem Zelt bildete sich daraufhin schnell eine Schlange. Eine gute Gelegenheit für viele, sich bei einem kalten Bier und einer großen Auswahl an kulinarischen Köstlichkeiten noch einmal zu stärken.

Reload Festival - die Warm-Up-Party 

Mit „While She Sleeps“ warteten schließlich die Headliner des Abends auf. Bei der energiegeladenen Show trieben Double-Bass und Gitarren-Solos die Metal-Fans in Rage. Erschöpft gingen sie schließlich nach den letzten Acts zurück auf den Zeltplatz. Dort mussten sich die Besucher erst einmal stärken. Immerhin ging es am nächsten Tag gleich mittags weiter im Programm. Diesmal jedoch auf der Hauptbühne.

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