Reload Festival am 24. und 25. August

„Opa meets Enkel“ - beim Metal-Festival

Ungewöhnlicher Besuch vor Beginn des Reload Festivals: Dort, wo sonst die tanzwütige Meute den Staub aufwirbelt, Bier getrunken und gefeiert wird, schlendern vor Beginn des Festivals auch schon mal Schulklassen über das Gelände. - Archivfoto: Winter

Sulingen - Am Freitag und Sonnabend, 24. und 25. August, erlebt Sulingen eine Neuauflage des Reload Festivals. Bei einem Sulinger steigt die Vorfreude besonders: Gunter Koop ist nicht nur Mit-Gesellschafter der Veranstaltungs-GmbH, sondern übernimmt mit wachsender Begeisterung die Funktion des Gästeführers. Aus Koops Ideenschmiede stammt das neueste Vorhaben der Festival-Macher: „Opa meets Enkel.“

Koop ist 58 Jahre alt, Familienvater, zählt drei Kinder im Alter von 25, 27 und 31 Jahren. Der Diplom-Architekt lacht: „Nein, Großvater-Ehren sind mir bisher noch nicht zuteilgeworden.“ Wohl eine bloße Feststellung: „Das soll jetzt keiner als Aufforderung verstehen.“ Der Sulinger mahnt, zur Sache zurückzukommen: Das Reload Festival sei längst in Sulingen angekommen. „Da gilt es, jetzt etwas zurückzugeben; auch an die älteren Mitbürger.“

Die Idee von Gunter Koop, die bei seinen Mitstreitern ohne Zögern auf Akzeptanz gestoßen sei: „Wir laden für den Samstagsnachmittag alle Omas und Opas auf das Festival-Gelände ein; bei freiem Eintritt.“

Einzige Voraussetzung: Enkelsohn oder auch Enkeltochter müssen sich bereits vorher unter das (Eintritt zahlende) Festival-Volk gemischt haben und dann die Oma und / oder den Opa auf das Infield des Geländes begleiten.

Um 17 Uhr spielt „Torfrock“

Selbst einen Treffpunkt habe man schon auserkoren, sagt Koop („Direkt vor den Kassenbereichen“), und mit „von 15 bis 17 Uhr“ eine Zeitspanne festgelegt, in der Festivalbänder an die Großeltern ausgegeben werden. Für 17 Uhr planen Koop und Co. den Auftritt von „Torfrock“. „Das passt doch“, sagt der Ideengeber von „Opa meets Enkel“ mit Blick auf die Wurzeln der Deutschrock-Band Mitte der 70-er-Jahre.

Nein, viel Aufwand wolle man nicht betreiben, um die tatsächliche Zusammengehörigkeit von Großeltern und Enkelkindern zu prüfen. Der Spaß solle schließlich für alle Beteiligten im Vordergrund stehen. „Das bekommen wir schon hin.“

Lieb gewonnene Gästeführungen

Die Gästeführungen vor und während der Festivaltage seien ihm, Koop, inzwischen ans Herz gewachsen. An die zehn Gruppen führe er pro Festival über das Gelände östlich von Mühlenkamps Feld auf Höhe des Stehlener Kreuzes; Beschäftigte der Lebenshilfe, Schulklassen – auch Mitglieder des Rates der Stadt Sulingen hätten sich bereits unter die Besucher gemischt. „Nahezu Angehörige alle Generationen sind begeistert und beeindruckt von dem, was auf dem Gelände aufgebaut wird und wie alles zusammenspielt.“ Bei einer Gästeführung sei schließlich auch die Idee des Vorhabens entstanden.

Begeisterung erhoffe sich der Ideengeber am 25. August auch von der Generation 70plus. „Wenn unser Projekt ‚Opa meets Enkel‘ angenommen wird, planen wir für das Folgejahr gleich eine Neuauflage.“ Kombitickets für das Festival inklusive Camping sind in allen Geschäftsstellen der Mediengruppe Kreiszeitung und online für 89 Euro erhältlich; zusätzlich auch online unter www.eventim.de

oti

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Trump sieht seinen Gipfel mit Putin optimistisch

Trump sieht seinen Gipfel mit Putin optimistisch

Fahren E-Autos wirklich anders als "normale" Autos?

Fahren E-Autos wirklich anders als "normale" Autos?

Scheunenbrand in Sage

Scheunenbrand in Sage

Flächenbrand an der A27 bei Langwedel

Flächenbrand an der A27 bei Langwedel

Meistgelesene Artikel

Twistringen hat einen neuen König: Dieter Kathmann erzielt 20 Ringe

Twistringen hat einen neuen König: Dieter Kathmann erzielt 20 Ringe

Vom Line-up bis zum Wetter: Beim 23. Neuenkirchener Open Air stimmt alles

Vom Line-up bis zum Wetter: Beim 23. Neuenkirchener Open Air stimmt alles

Schwerer Raubüberfall in Rehden: Vermummte Täter fesseln Bewohner

Schwerer Raubüberfall in Rehden: Vermummte Täter fesseln Bewohner

Stromverteilung brennt in Brinkum 

Stromverteilung brennt in Brinkum 

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.