Sulingen bereitet sich auf das Reload Festival vor

Arbeiten beginnen Dienstag

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Planskizze des Veranstaltungsbereiches für das Reload Festival am Freitag und Sonnabend, 7. und 8. August.

Sulingen - Am Wochenende hatten Gunter Koop und Mitstreiter noch einmal Maß angelegt, Dienstag, sollen auf dem Festivalgelände die Vorarbeiten beginnen. Sulingen bereitet sich auf das Reload Festival am Freitag und Sonnabend, 7. und 8. August, vor. „Schon für den Donnerstag vorher bitten wir zu einer Art Preview“, sagt Koop, Teilhaber der Veranstaltungs-Gesellschaft und zuständig für die Infrastruktur sowie Pflege der Kontakte zu den Behörden.

Koop wirkt zufrieden mit der Wahl des neuen Festival-Standortes nördlich des Linderner Ortsteils Feldhausen und der Bundesstraße 214, westlich der Bundesstraße 61 und östlich der Baugebiete an der Linderner Straße. „Der Festival-Platz selbst ist eingefasst in einen alten Baumbestand“, sagt der Bauunternehmer und Architekt. Konkret: Gut 40 Kastanien grenzen das Veranstaltungsgelände ab. Die Bäume sollen während des Festivals illuminiert werden. Laut Mit-Gesellschafter Koop kommen dazu etwa 50 Scheinwerfer zum Einsatz. Für den Festival-Platz selbst plane man mit 8000 Quadratmetern Fläche, zusätzlich mit 8000 Quadratmetern für den Backstage-Bereich und noch einmal einer gleich großen Fläche für den so genannten Festplatz außerhalb der eigentlichen Festival-Fläche. Koop: „Da stellen wir auch das Festzelt auf, das am Donnerstag die Prewiew-Party, Freitag und Sonnabend dann jeweils die After-Show-Partys beherbergen soll.“

22 Imbiss- und Getränkestände werden für die Besucher aufgestellt; zum Teil auch auf dem Festival-Platz im Schatten der 400 Quadratmeter großen Bühne, die mit an die 100 Scheinwerfern in das richtige Licht gerückt wird. Für den Sound sorgen 70 Lautsprecher, „die in Gänze in Richtung Westen ausgerichtet und eingepegelt werden“, so Architekt Koop. 1000 Meter Wasser- und 10000 Meter Elektro-Leitungen sollen bis zum Festivalbeginn verlegt werden.

Parkflächen richten die Veranstalter für Tagesparker im Gewerbegebiet Mühlenkamps Feld ein, für Dauerparker im Bereich des Campingplatzes südlich der Bundesstraße 214. Das Festival-Gelände sei von allen Bereichen aus gut fußläufig zu erreichen.

Koop gibt sich zuversichtlich, dass das „Reload“ am neuen Standort eine dauerhafte Bleibe gefunden hat. „Nicht zuletzt ein Verdienst der Mitarbeiter der Stadtverwaltung und von Bürgermeister Dirk Rauschkolb. Die haben uns alle vorbildlich unterstützt.“

Gunter Koop selbst gehört zum vierten Mal zu den Mit-Organisatoren des Festivals. „Seitdem das ‚Reload‘ von Twistringen nach Sulingen umgezogen ist, bin ich dabei.“ Seine Motivation für das Engagement um die Veranstaltung? „Ich halte Kulturarbeit grundsätzlich für wichtig“, sagt der Vorsitzende des Kulturvereins Sulingen. Das erste Mal habe er bereits im Alter von 15 Jahren Musikveranstaltungen mitorganisiert. „Damals noch als Schüler und Mitglied der Schülervertretung der Realschule Sulingen, als wir Bands eingeladen haben, vor der Schülerschaft zu spielen. Wenn man zusammenhält, dann kann man auch was bewegen.“

Gunter Koop gehört zu den Mit-Organisatoren der legendären Sulinger Pfingstkonzerte 1980 und 1982. Spätestens da sei die Grundlage für seine Festival-Affinität gelegt worden. „Man lernt immer wieder neue Leute kennen und erweitert seinen Horizont.“

Der Sulinger hofft, dass sich das „Reload“ mit dem neuen Standort endgültig im Mittelzentrum etabliert. „Das Festival ist wichtig, um die Stadt überregional bekannter zu machen und zu zeigen, dass hier was los ist. Am Ende entscheidet aber der Sulinger, ob er das Festival annimmt – oder nicht.“

Kombi-Tickets für das Festival gibt es noch in allen Geschäftsstellen der Mediengruppe Kreiszeitung und im Internet unter der Adresse www.nordwest-ticket.de.

oti

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