Ausverkauftes Festival

Wenn 12.000 Reload-Metaller ein Ständchen singen

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Und nun zu etwas komplett anderem: Flogging Molly machen Folk-Punk. Und haben dennoch das Reload zum Tanzen und Singen gebracht.

Sulingen - Von Luka Spahr. Die Fläche zwischen der Linderner Straße und der Barenburger Straße in Sulingen ist eigentlich ein ruhiger Flecken. Nur einmal im Jahr, da ist dieser Ort nicht wiederzuerkennen. Da geht das Reload Festival über die Bühne. Oder besser: Da tobt das Reload Festival.

Papa Roach, Eskimo Callboy oder auch die Bremer Rockband Watch Out Stampede standen Freitag beim ersten offiziellen Festivaltag auf dem Timetable. In bewährter Manier heizten sie den musikbegeisterten Fans des mit 12.000 Besuchern erstmals ausverkauften Festivals ein. Zwischendrin feierte Sepultura-Gitarrist Andreas Kisser noch seinen 50. Geburtstag.

Nach einer gelungenen Warm-up-Party am Donnerstagabend überzeugten die Festivalmacher mit ihrem Programm auch am Freitag auf ganzer Linie. Während die Besucher am Vormittag zu Walking Dead On Broadway und Booze & Glory noch recht verschlafen – aber bereits recht zahlreich – auf das Festivalgelände strömten, wurden sie spätestens bei Watch Out Stampede wieder richtig warm. Die Lokalmatadoren hatten schon 2016 in Sulingen überzeugt. Jetzt präsentierten sie ihr neues Album „Svtvnic“.

Reload 2018 - Campingplatz- und Infield-Stimmung am Freitag

Reload 2018 - Campingplatz- und Infield-Stimmung am Freitag

Torben Mundhenke aus Diepholz, der regelmäßig das Reload besucht, schwelgte kurz vor dem Auftritt der Band in Erinnerungen. „Vor ein paar Jahren habe ich die Band beim Stemweder Open Air das erste Mal gesehen. Da spielten sie noch um 14 Uhr, als kaum einer da war. Aber als sie dann anfingen, sind die Leute regelrecht abgehoben. Das war richtig geil. Und jetzt stehen sie hier.“

Platz ist auf der kleinsten Schaukel.

Während die Street Dogs und Pro-Pain souverän den Nachmittag bestritten, sorgte Prong für einen brachialen Einstieg in das Abendprogramm. Die US-amerikanische Metal-Band brachte mit nur drei Mann einen Sound auf die Bühne, der auch dem letzten Camper die Kissenfedern aus den Haaren pustete. Dabei hatten die Musiker um Frontmann Tommy Victor sichtlich Spaß. Die aufgeheizte Menge wurde schließlich souverän von Devildriver übernommen.

Der Reload-Freitagabend auf der Mainstage mit Papa Roach und Co.

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Ganz nah dran: Die Fans vor der Reload-Bühne

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Während viele der Festivalbesucher eine eindeutige Auflistung der Bands abgeben konnten, die sie nicht verpassen wollten, gab es mindestens ebenso viele, die einfach nur so hergekommen waren. Tim und Moritz aus Oldenburg hatten zehn weitere Freunde zusammengetrommelt und waren bereits am Donnerstag um 11 Uhr angereist. Damit hatten sie sich einen Platz ganz vorne auf dem Campingplatz gesichert. Warum sie hier sind? „Ich mag, dass es so ein kleines Festival ist. Hier läuft kein Mainstream“, erklärt Moritz. „Und günstig ist es dazu auch noch“, fügt Tim hinzu.

Reload 2018 - der Freitag auf dem Metal-Festival

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Organisator Stefan Reuter war ebenso begeistert: „Wir sind ausverkauft, das war nicht direkt abzusehen.“ Im Handumdrehen gelang es seinem Team, einen dritten Campingplatz einzurichten.

Auch die Stadt Sulingen freut sich regelmäßig über die zahlreichen Besucher. Damit die Festivalgänger sich in Sulingen zurechtfinden und vielleicht sogar den Campingplatz einmal verlassen, verteilte die Stadt einen „Survival Guide“ auf dem Gelände. Darin: nahe Lebensmittelgeschäfte und Baumärkte. Das kam sehr gut an.

Wie sich schließlich tausende feiernde Metal-Fans anhören, ließ sich später hören: Sepultura-Gitarrist Andreas Kisser feierte seinen Geburtstag – ruhig und besinnlich mit einem Ständchen des Publikums. Und dann standen ja auch noch Beartooth, Eskimo Callboy, Flogging Molly und Papa Roach auf dem Spielplan.

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