Aktuell 795 Menschen im Sulinger Land ohne Arbeit

Region gegen den Trend: Arbeitslosenzahl sinkt

Sulingen - Die Zahl der Arbeitslosen im Zuständigkeitsbereich der Agentur für Arbeit in Sulingen hat sich im Zeitraum von Ende Mai bis Ende Juni um fünf auf 795 Personen verringert. „Das waren 24 Arbeitslose weniger als im Vergleichsmonat des Vorjahres“, meldet Bernd-Uwe Metz, Pressesprecher der Agentur für Arbeit Nienburg-Verden.

Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug Ende Juni 4,7 Prozent; sie war damit genau so hoch wie im Vorjahresmonat.

Im Juni meldeten sich 196 Personen aus der Region Sulingen (neu oder erneut) arbeitslos, einer weniger als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Gleichzeitig beendeten 196 Personen ihre Arbeitslosigkeit (plus zwei).

Seit Jahresbeginn registrierten die Agentur-Mitarbeiter am Standort Sulingen insgesamt 1 274 Arbeitslosmeldungen. Das ist ein Minus von 59 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dem gegenüber stehen 1 320 Abmeldungen von Arbeitslosen (minus 29).

Der Bestand an freien Arbeitsstellen ist im Juni um vier Stellen auf 219 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gibt es aktuell 40 freie Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im Juni 47 neue freie Arbeitsstellen, acht weniger als vor einem Jahr. Seit Januar gingen Meldungen 285 freier Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das eine Abnahme von neun.

Die Arbeitslosigkeit ist im Rechtskreis des Sozialgesetzbuches III (SGB) von Mai auf Juni um zwölf auf 285 Personen gestiegen. Das waren 13 Arbeitslose mehr als im Vorjahresmonat. Die anteilige SGB III-Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Juni 1,7 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 1,6 Prozent.

Dabei meldeten sich 96 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 22 mehr als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 82 Personen ihre Arbeitslosigkeit (plus elf).

Seit Beginn des Jahres 2016 gab es 602 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Plus von sechs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem stehen 590 Abmeldungen von Arbeitslosen gegenüber (minus vier).

Die Arbeitslosigkeit hat sich im Rechtskreis SGB II (Hartz IV) von Mai auf Juni um 17 auf 510 Personen verringert. Das waren 37 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die anteilige SGB II-Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Juni 3,0 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 3,1 Prozent.

Dabei meldeten sich 100 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 23 weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 114 Personen ihre Arbeitslosigkeit, neun weniger als vor einem Jahr.

Seit Beginn dieses Jahres gab es insgesamt 672 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 65 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem stehen 730 Abmeldungen von Arbeitslosen gegenüber (minus 25).

Die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk der Agentur für Arbeit Nienburg-Verden ist im Juni leicht gestiegen. Im Berichtsmonat waren bei den Geschäftsstellen der Arbeitsagentur und den Jobcentern insgesamt 12 081 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das waren 33 Personen mehr als im Vormonat und 55 weniger als vor einem Jahr. Bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen beträgt die Arbeitslosenquote jetzt 4,7 Prozent, nach 4,7 Prozent im Vormonat und 4,8 Prozent im Vorjahresmonat.

Die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk der Agentur für Arbeit Nienburg-Verden in Gänze ist im Juni leicht gestiegen. Im Berichtsmonat waren bei den Geschäftsstellen der Arbeitsagentur und den Jobcentern insgesamt 12 081 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das waren 33 Personen mehr als im Vormonat und 55 weniger als vor einem Jahr.

Dazu Joachim Duensing, Chef der Arbeitsagentur Nienburg-Verden: „Der Arbeitsmarkt in unserer Region hat sich im Juni nicht wirklich verschlechtert. Nach fünfmonatigem Rückgang der Arbeitslosigkeit hat sie zu Beginn der Ferienzeit leicht zugenommen, liegt aber noch unter dem Vorjahresniveau. Der hiesige Arbeitsmarkt folgt der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung. Die Auftragsbücher der Unternehmen sind voll. In vielen Branchen werden qualifizierte Arbeitskräfte gesucht. Allerdings wird es zunehmend schwieriger, den Kräftebedarf passgenau mit Arbeitsuchenden zu decken.“

Rubriklistenbild: © dpa/Symbolbild

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