Land fördert Vorhaben

Radweg an der Kreisstraße 1 wird verlängert

Das bisherige Ende des Radwegs.
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Hier endet bislang der Radweg, der um 1,6 Kilometer bis zur Kolonie Groß Lessen verlängert werden soll.

Groß Lessen – Gute Nachrichten verkündete nun Dr. Bernd Althusmann, Niedersachsens Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, in einer Pressemitteilung: Mit dem Jahresbauprogramm 2022 aus dem Niedersächsischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (NGFVG) fördert das Land im kommenden Jahr 78 kommunale Projekte der Verkehrsinfrastruktur – darunter den Bau eines Radweges an der Kreisstraße 1 zwischen dem Sulinger Ortsteil Groß Lessen und der Kolonie Groß Lessen.

Insgesamt 75 Millionen Euro sollen aus Landesmitteln in den Bau beziehungsweise die Sanierung von Straßen und Radwegen fließen. Im Vordergrund der geförderten Projekte soll die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer im Vordergrund stehen, heißt es aus dem Ministerium.

Laut Bernd Fredrich vom Fachdienst Umwelt und Straße des Landkreises Diepholz geht es um einen Radweg, der bislang in Groß Lessen endet: Er soll nun mit einer Breite von 2,50 Meter um 1,6 Kilometer auf derselben Straßenseite verlängert werden bis zur Einmündung des Barrier Kirchwegs. Veranschlagt dafür sind Kosten in Höhe von 888 000 Euro, wovon das Land etwa 60 Prozent trägt, also rund 533 000 Euro.

Radweg soll spätestens Mitte 2023 fertig sein

„In der beschlossenen Prioritätenreihung der Radwege an Kreisstraßen steht dieser im vorderen Bereich der Abarbeitung“, erläutert Bernd Fredrich. Bereits im Februar 2019 habe zu dem beabsichtigten Vorhaben eine Anliegerversammlung im Rathaus in Sulingen stattgefunden. Damals seien die ersten Planungen vorgestellt worden. „Es folgten dann der Grunderwerb und schließlich das Planfeststellungsverfahren, sodass nunmehr die Ausschreibung beginnen kann, sobald der Förderbescheid im Kreishaus eingegangen ist.“

Wann die Arbeiten tatsächlich beginnen, könne noch nicht gesagt werden, denn den Zeitpunkt bestimme überwiegend die Baufirma. „Sie hat einen gewissen zeitlichen Spielraum, wann sie die Arbeiten aufnimmt. Haben diese erst einmal begonnen, dann müssen sie jedoch innerhalb eines bestimmten Zeitraums abgeschlossen sein.“ Es werde erwartet, dass der Radwegbau im kommenden Jahr beginnt und spätestens Mitte 2023 abgeschlossen ist.

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