Fahrabzeichen- und Führerscheinprüfung beim Kutscher Klub Sulingen mit Fahrt durch die „City“

Prüflinge nehmen die Zügel in die Hand

Trainer und Prüflinge: Fahrlehrer Harald Schardelmann, Marie-Anice Weiner, Isabell Schröder, Ansgar Feldmann (Vorsitzender Kutscher Klub), Rebecca Bollhorst, Helmut Meins, Pamela Binder, Helene Steen, Isis Wünneker-Steen, Tabea Hartau und Günter Zimdars (Fahrwart des Kutscher Klubs Sulingen; von links).
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Trainer und Prüflinge: Fahrlehrer Harald Schardelmann, Marie-Anice Weiner, Isabell Schröder, Ansgar Feldmann (Vorsitzender Kutscher Klub), Rebecca Bollhorst, Helmut Meins, Pamela Binder, Helene Steen, Isis Wünneker-Steen, Tabea Hartau und Günter Zimdars (Fahrwart des Kutscher Klubs Sulingen; von links).

Sulingen – Hufgetrappel auf den Sulinger Straßen – das bedeutete in den zurückliegenden Wochen, dass Pferdegespanne zu Übungsfahrten unterwegs waren. „Es handelte sich um einen Lehrgang zum Erwerb des Kutschen-Fahrabzeichens für Ein- und Zweispänner sowie eines Kutschenführerscheins, den der Kutscher Klub Sulingen ausgerichtet hat“, berichtet Heike Teerling für den Verein. Denn: Auch zum Fahren eines Pferdegespannes ist ein Führerschein Pflicht. „Die Herausforderungen für Mensch und Tier wachsen ständig im Straßenverkehr“, sagt Teerling.

Die Nachwuchs-Kutscherinnen und -Kutscher trafen mit ihren Trainern, Harald Schardelmann und Günter Zimdars, auf dem Fahrplatz des Kutscher Klubs auf die Richterinnen vom Pferdesportverband Hannover, Marie-Luise Müller und Dr. Henriette Harbort. Zum Prüfungsumfang gehörte ein theoretischer Teil, der sich auf den richtigen und artgerechten Umgang mit dem Pferd bezog. Zu den Themen Pferd, Fütterung, Haltung und Pflege, tiergerechte Stallungen, Anlegen des Geschirrs und Anspannen mussten die Prüflinge Rede und Antwort stehen. Die Richterinnen seien mit den theoretischen Kenntnissen sämtlicher Teilnehmer sehr zufrieden gewesen, berichtet Heike Teerling.

Im Praxisteil stand den angehenden Kutschern die wohl heikelste Aufgabe bevor: eine Fahrt an einem Samstagmittag durch Sulingen. Teerling: „Es galt, zwei Anforderungen zu meistern – das Gespann in einer Stresssituation für die Pferde zu beherrschen und die Verkehrsregeln zu beachten.“ Alle Pferde und Fahrer seien wohlbehalten zum Fahrplatz zurückgekehrt.

Eine Dressur bildete den Abschluss: Disziplin und Konzentration waren gefordert, wichtig für den Turniersport. Fahrer und Pferd führten festgelegte Figuren in verschiedenen Gangarten vor, um zu zeigen, dass sie im Einklang miteinander arbeiten können.

Nach einem ereignisreichen Tag gab es Gratulationen für alle acht Anwärter, sie hatten die Prüfungen bestanden. Dieser Lehrgang habe vor allem durch die gute Zusammenarbeit innerhalb des Kutscher Klubs Sulingen erfolgreich ausgerichtet werden können, betont Heike Teerling: „Dazu gehörte auch der unermüdliche Einsatz der beiden Trainer und die Bereitschaft der Familien Steen, Aufderheide und Feldmann sowie von Gundi Neumann, ihre Pferdegespanne während der Übungswochen zur Verfügung zu stellen.“

Ob es im kommenden Jahr einen weiteren Kursus geben wird, stehe derzeit noch nicht fest.

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