Lichtplaner Christen empfiehlt Masterplan

„Tapetenwechsel“: „Wir kommen weiter“

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Mit Fachverstand hatte am Mittwoch der Diepholzer Lichtplaner Oliver Christen (Bildmitte) die Diskussionen gewürzt. Rechts im Bild: Wiebke Blohm von der Stadtverwaltung. Links: Ratsmitglied Mario Pschunder.

Sulingen - Vertreter der Sulinger Werbegemeinschaft Initiative Sulingen und Mitarbeiter der Arbeitsgemeinschaft Wohlfühlstadt des Bürgerbeteiligungsprozesses „Wir sind Sulingen 2.029“ schrieben am Mittwoch weiter an den Planungen des Gemeinschaftsprojektes „Tapetenwechsel“. Philipp Leymann, Vorsitzender der „Initiative,“ und Rita Mohrmann, Sprecherin der AG „Wohlfühlstadt“ gaben sich am Ende der gut zweistündigen Beratungen zufrieden. „Wir sind wieder ein Stück vorangekommen“, sagten sie unisono. Mit Fachverstand hatte am Mittwoch der Diepholzer Lichtplaner Oliver Christen die Diskussionen gewürzt.

Christen gehört zum Stab der Referenten, die Ende April und Ende Mai die beiden öffentlichen Stadtforen gestalteten, mit deren Hilfe die Gewerbetreibenden, Mitarbeiter der Arbeitsgruppe und die Stadt Sulingen die Diskussionen über Möglichkeiten der Attraktivitätssteigerung der Sulinger Innenstadt angefacht hatten. Anfang des Monats hatten sich die Partner darauf verständigt, zunächst die „Hardware“ in den Fokus zu nehmen – und damit primär die Freiraumgestaltung, die Beleuchtungssituation und mögliche Illuminationen. Leymann: „Uns als ‚Initiative‘ geht es darum, möglichst schnell erste Ergebnisse zu zeigen. Das sind wir nicht nur unseren Mitgliedern schuldig, sondern allen Sulingern.“ 15.000 Euro hatte die Interessenvertretung der Gewerbetreibenden bisher in das Projekt „Tapetenwechsel“ investiert. Leymann machte am Mittwoch keinen Hehl daraus, dass er und seine Vorstandskollegen nicht gewillt seien, die Ideen, die im Zuge des bisherigen Prozesses zusammengetragen worden sind, in den Tiefen von Schreibtischschubladen von Behördenstuben verschwinden zu lassen.

Warnung vor Schnellschüssen

Oliver Christen aber warnte am Mittwoch im Sitzungssaal des Sulinger Rathauses vor voreiligen Schnellschüssen, empfahl die Entwicklung eines Masterplans, der Überlegungen von Freiraum- und Lichtplanern zusammenfasst. „Man muss gucken, was man will, was machbar ist – gegebenenfalls auch über Zeiträume sprechen.“

Eine Empfehlung, hinter der sich die Teilnehmer der Zusammenkunft am Mittwoch ausnahmslos versammelten – und die sie anhand von Gesprächen mit Freiraumplanern vertiefen wollen. „Was sie brauchen, sind Planungen aus einem Guss“, bestätigte Oliver Christen. „Unabhängig vom Zeitpunkt der Umsetzung von Einzelmaßnahmen.“

Ursprungsgedanken, durch den Austausch der Leuchtmittel der Straßenbeleuchtung der Langen Straße erste (schnelle) Ergebnisse zu erzielen, verwarf Bürgermeister Dirk Rauschkolb Mittwochabend wieder. Oliver Christen: „Das hilft ihnen aus energetischer Sicht weiter, verbessert aber nicht die Beleuchtungssituation.“ Die wiederum würde den Austausch der Leuchtenköpfe erfordern. Kosten pro Leuchtenkopf: Laut Oliver Christen nicht weniger als 1600 Euro. „Konzentrieren sie sich lieber erst einmal auf eine ganzheitliche Betrachtung.“

oti

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