Kulturverein Sulingen lädt ein zu „25 Jahre teuflisch gute Unterhaltung“

Ein Programm zum Feiern

Hardy Krüger jr. ist zu sehen in „Arthur & Claire“.

Sulingen - Der Kulturverein Sulingen feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen und eingeladen sind – alle Kulturinteressierten.

Denn: Ausgaben für Gala oder Empfang fließen in das Programm, das für die Saison 2017 / 2018 mit besonderem Augenmerk ausgesucht wurde. „Bonbon“ ist das Jubiläumsabonnement, das mit einer Ermäßigung von 25 Prozent auf insgesamt fünf der herausragenden Produktionen angeboten wird. Kulturchefin Ariane Hanselmann erlaubt einen ersten Einblick in die Auswahl des Vereins.

Jubiläumssaison startet im Oktober

Saisonstart ist ein wenig später, als bisher: Im Oktober, nach den Herbstferien, feiert auch der Kulturverein Sulingen mit dem Stück „Luther“ das 500-jährige Jubiläum seiner Thesen. Im November folgt mit „Kerle im Herbst“ ein Stück mit Horst Janson, Hans-Jürgen Bäumler und Christian Wolf in den Hauptrollen. Ein Wiedersehen mit Hardy Krüger jr. im Mittelzentrum wird es im Februar geben, in „Arthur & Claire“. Michel Houellebecqs vieldiskutierter Bestseller „Unterwerfung“ wurde für die Bühne adaptiert – und ist im März 2018 im Stadttheater zu sehen. Die Jubiläumssaison beendet im April 2018 ein Künstler, dessen Auftritt mit Chansons von Jacques Brel bis heute unvergessen ist: Dominique Horwitz. Sein neues Programm ist teuflisch, heißt „Me & the devil“. Und ist Namensgeber für die neue Saison: „25 Jahre teuflisch gute Unterhaltung.“

„Die Leute haben Lust, jeder findet sich im Programm wieder“, freut sich Ariane Hanselmann über die stete und gute Besucherzahl, die der Kulturverein Sulingen für seine Veranstaltungen verbuchen kann.

Publikumsfeedback wichtig für Entscheidungen des Kulturvereins

Geschäftsführerin und Vorstand des Kulturvereins sind immer auf der Suche nach neuen Ideen: Die Auswahl aus mehreren tausend Theaterstücken, ebensovielen Kleinkunstangeboten, obendrein noch Musik und anderem ist nicht immer eine wirklich unterhaltsame Aufgabe. Hinweise von Kulturkollegen, das Lesen von Kritiken, der Besuch von Fachmessen und natürlich auch Veranstaltungen helfen bei der Entscheidungsfindung, was zu buchen ist.

Nicht zu vergessen das Feedback des Publikums. Deshalb wird „Onkel Fisch“ Action-Kabarett im November bieten. Die Teilnehmer der Jahreshauptversammlung 2016 waren hellauf begeistert von der Kurzversion. Ein Wiedersehen wird es mit Christina Rommel und einer neuen Kreation des Schokoladenkonzertes geben. Mit welchem Programm Chin Meyer, eben noch als Steuereintreiber der „Klang Razzia“ mit stehenden Ovationen bedacht, wiederkommt, entscheidet sich noch. Welcherd er Künstler vom „Schmidt Theater“ aus Hamburg „Emmi und Herr Willnowski“ im März 2018 ankündigen werden, ist ebenfalls noch unklar.

Ein Wiedersehen wird es mit Klassikern geben: Den Vorleseabend „Höret gut zu“, eine Lesung in der Stadtbücherei (mit Sandra Lüpkens), ein Volksmusiknachmittag im Januar 2018, Klassik-Konzerte – und Lessings „Nathan der Weise“, das Buch steht auf der Abiturprüfungsliste. Zusammen mit dem „Poetenpack“ und dem Gymnasium Sulingen schultert der Kulturverein dazu ein besonderes Projekt: Schüler proben eine Woche – und stehen mit dem Ensemble zusammen auf der Bühne. Das Preisschild hat den Kulturverein nicht zurückschrecken lassen, zu wunderbar sei die Idee. Man suche Sponsoren.

Mehr verrät der Kulturvereinsvorstand am 9. Juni, bei der Jahreshauptversammlung in der Alten Bürgermeister (18 Uhr).

sis

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