Sieben Tage „Genuss & Kultur“ in Sulingen

„Lust auf draußen“: Premiere für den Sommergarten

„Wir wollen Lust auf draußen machen“ sagen Ariane Hanselmann, Gunter Koop (Vorsitzender des Kulturvereins Sulingen), Ruth Schaffer-Hurrelbrink, Janos Janik und Heike Schlaak (von links).
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„Wir wollen Lust auf draußen machen“ sagen Ariane Hanselmann, Gunter Koop (Vorsitzender des Kulturvereins Sulingen), Ruth Schaffer-Hurrelbrink, Janos Janik und Heike Schlaak (von links).

Sulingen – Kulinarischen und kulturellen Genuss miteinander verknüpfen, sich am lauen Sommerabend im Freien erfreuen: Die Einladung in den Bürgerhausgarten steht. Im „Sommergarten mit Genuss und Kultur“ dürfen Gäste aus dem Vollen schöpfen, der Kulturverein Sulingen erweitert die Auftritte im Rahmen der „Sommeredition“ um ein gastronomisches Angebot.

Genauer: Für den 22., 23, 24. und 25. Juli sowie den 29., 30. und 31. Juli wird in den Garten des Bürgerhauses eingeladen. Donnerstags bis samstags ab 16 Uhr, Sonntag ab 12 Uhr. Um die lukullischen Angebote kümmern sich das Team des Cafés und Bistros „Delsul“ und Janos Janik vom „Bistro c/o Ranck“. Das Delsul-Team hat eine „kleine Abendkarte“ mit deutlicher Tendenz zur mediterranen Küche entwickelt, die Flammkuchen, Pizza, Salat, Käseplatten und mehr bietet.

Die Köche haben dabei auf unterschiedliche Gerichte geachtet: Janos Janik legt den Schwerpunkt auf Grillgut, variiert dabei besonderes Angusbeef aus Maasen, heimisches Gemüse, Fisch, hausgemachte Soßen und Focaccia, die Bäckermeister Klaas Teerling an allen Tagen frisch aus dem Ofen serviert.

Dazu werden antialkoholische Getränke gereicht, sommerliche Cocktails, Prosecco, ausgesuchte Weiß-, Rosé- und Rotweine und Bier, frisch gezapft oder in der Flasche. Auch hier gibt es besondere Marken. Um die Auswahl für die Weinkarte von Janos Janik hat sich Carsten Kreft vom gleichnamigen Handelskontor gekümmert, kleine Familienbetriebe in Deutschland und Italien ausgewählt. Das „Delsul“-Team setzt auf die Empfehlungen der Sulinger Rittergutsmanufaktur Lüning. Musikalisch begleitet DJ Lars Lickett die Termine am 22. und 24. Juli.

Die Veranstaltungen des Kulturvereins sind geplant für den 25. Juli (mit der „Oper légère“ um Mozarts Zauberflöte ab 17 Uhr in der Alten Bürgermeisterei), den 29. Juli (mit dem magischen Kabarett des „Regenauer-Kuch-Projektes“, 20 Uhr, im Bürgerhausgarten) und den 30. Juli (mit dem Konzert von „milou & flint“ ab 19 Uhr im Bürgerhausgarten). Eintrittskarten sind online über die Homepage des Kulturvereins (www.kulturverein-sulingen.de), in den Geschäftsstellen der Mediengruppe Kreiszeitung sowie in der Sulinger Buchhandlung „Eulenspiegel“ zu haben.

„Wir wollen Lust auf draußen machen“

Die Auftritte genießen dann ja auch diejenigen, die „nur“ zum lukullischen Genuss vorbeischauen? „Ja, aber für die Veranstaltungen ist eine eigene, eben exponierte Bestuhlung vorgesehen“, erklärt Kulturvereins-Geschäftsführerin Ariane Hanselmann. Für alle Beteiligten sei diese Kooperation eine Premiere und nach den ersten Tagen wollen sie schauen, was gut lief und was sich verbessern ließe. „Wir wollen Lust auf draußen machen“, heißt die Devise von „Delme“, Janos Janik und Kulturverein Sulingen. „Der Bürgerhausgarten ist ein Geschenk“, sagt Ruth Schaffer-Hurrelbrink, Leiterin der Geschäftsfeldentwicklung, Projekte und Gastronomie der Delme-Werkstätten, die das „Delsul“ betreiben. Die Nutzung des Gartens biete Entwicklungsmöglichkeiten.

„Der Samstagabend wird schon gut angenommen“, berichtet Heike Schlaak vom „Delsul“-Team. Die Kooperation mit der Stadt und dem Kulturverein sei ein erster Schritt, sagt Ruth Schaffer-Hurrelbrink. Sie achtet darauf, dass sich das Team gut um die Gäste kümmern kann und die Planungen leistbar sind. Der „Sommergarten mit Genuss & Kultur“ sei eine Herausforderung, der man sich mit Optimismus und Spaß stelle. „Unser Team hat anderthalb Jahre darauf gewartet, dass es wieder losgeht damit, dass wir wieder Gäste bewirten dürfen.“

2022 vielleicht mit Winzern vor Ort

Wenn die Premiere gut angenommen wird, ist die Neuauflage 2022 bereits angedacht, dann vielleicht mit Winzern, die zur Weinprobe vor Ort einladen – und, hoffentlich, ohne pandemiebestimmte Auflagen.

Die gelten aktuell in der Form, dass Besucher ohne Reservierung und Test, aber mit Masken bis zu ihren Plätzen gehen können, die Masken abnehmen können, wenn sie an den Plätzen respektive Tischen sitzen und stehen. Die befinden sich im notwendigen Abstand zueinander. Eine Platzreservierung ist nicht möglich – einzig Eintrittskarten für die Kulturveranstaltungen sind buchbar.

Von Sylvia Wendt

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