Schüler singen im Stadttheater

Premiere für Chorkonzert

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Der Chor aus Mittel- und Oberstufenschülern zeigte Auszüge aus zwei Musicals, darunter „Sister Act“. 

Sulingen - Das Chorkonzert des Gymnasiums Sulingen war eine Premiere: Neben dem „großen Chor“ standen die „Singeklasse“ und der Lehrerchor auf der Bühne, letzterer präsentierte sich erstmals der Öffentlichkeit im Stadttheater.

„Die Jüngsten kommen bei den jährlichen Konzerten oft zu kurz“, sagt Musikpädagogin Liga Kravale Michelson. Für sie sei dieser Rahmen eine gute Gelegenheit, erste Erfahrungen zu sammeln. Bei der Auswahl habe man viele Ideen der Schüler berücksichtigt, wenn auch nicht jedes Stück bis zur Perfektion gereift sei. Seit Schuljahresanfang hatten die Schüler in Arbeitsgemeinschaften geprobt. 

Aufgeregte Sänger und große Erleichterung

Große Aufregung unter den beteiligten zwölf Sängerinnen und Sängern der Jahrgänge 5 bis 7: Die „Singeklasse“ startete ihren respektablen Auftritt mit dem Silbermond-Hit „Irgendwas bleibt“ – einstimmig, aber perfekt im Takt. Nach dem Gloria-Kanon von Paul Kickstat und einem Popmedley (Herz über Kopf von Joris, Bye bye von Cro und Bauch und Kopf von Mark Foster), bei dem das Publikum zum Mitsingen aufgefordert war, sah man den „Newcomern“ die Erleichterung an. Sie war so groß, dass einige darüber die kollektive Verbeugung am Ende verpassten.

Zwei großen Projekten hatte sich der Chor aus Mittel- und Oberstufenschülern gewidmet. Er zeigte Auszüge aus den Musicals „Elisabeth“ (Michael Kunze / Sylvester Levay) und „Sister Act“. Insbesondere letzteres war rhythmisch sehr anspruchsvoll und eine Herausforderung nicht nur für Chor und Solisten, sondern auch für die Schüler-Begleit-Combo.

Singende Lehrer

Mit herzlichem Applaus quittierten die Schüler den Auftritt des Lehrerchores. Dieser hatte das Publikum mit „Swing the Prelude“, dem Hauptthema aus dem Präludium des „Te Deum“ von Marc-Antoine Charpentier in einer Bearbeitung von H.O. Millsby, begrüßt.

Trotz der krankheitsbedingt dünnen Besetzung – nur sieben von knapp 20 Chormitgliedern aus der Reihe des Kollegiums waren beteiligt – überzeugten die Lehrkräfte auf ganzer Linie. Sie verabschiedeten sich mit dem Klassiker der Comedian Harmonists „Mein kleiner grüner Kaktus“. Das Publikum zollte den Chören, den mutigen Solisten und der perfekt aufeinander eingespielten Band Respekt – trotz kleinerer technischer Pannen.

Schulkonzert im Stadttheater

Klar wurde, dass potentielle Nachfolger der „Stars“ höherer Jahrgänge schon in den Startlöchern stehen. Gabi Steinhausen, der die Gesamtleitung des Konzerts oblag, zeigte sich erfreut über die vielen Leistungsträger. Stellvertretend nannte sie Paula Tollmann für ihr Gesangssolo in „Just a touch of love“ (Sister Act) und Jasper Lüschow, der im Musical „Elisabeth“ nicht nur in der Solo-Gesangsrolle des Luigi Lucheni brillierte, sondern auch als „Tod“, dessen Part er spontan von Malcolm Ballmann übernommen hatte.

Am Ende des knapp zweistündigen Konzerts im Sulinger Stadttheater stand ein gemeinsamer Auftritt aller Beteiligten: Mit Mariah Careys „All I want for Christmas“ und „We are the world“ von Michael Jackson und Lionel Richie schickten sie das Publikum in den Abend. 

mks

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