Zwei Wahlräume im Sulinger Rathaus

„Postamt“ für die Briefwahl ist bereit

Zwei Frauen halten neben einer Wahlkabine die farbigen Wahlumschläge in die Kamera.
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Im Wahlraum für Briefwähler im Sulinger Ratssaal zeigen Dörthe Meyer Simoes (Mitte) und Annika Schumacher die verschiedenfarbigen Wahlumschläge und die „Bedienungsanleitung“ zur Wahl.

Sulingen – Am Sonntag, 12. September, öffnen um 8 Uhr die Wahllokale für die Kommunalwahlen. Schon jetzt können Wahlberechtigte per Briefwahl in Votum abgeben: Für Sulingen haben Wahlleiterin Dörthe Meyer Simoes und Annika Schumacher bereits alle Vorbereitungen im Rathaus getroffen.

Insgesamt 10 277 Menschen sind im Wählerverzeichnis für Sulingen als wahlberechtigt verzeichnet, 2 862 von ihnen sind zudem für die Wahl eines Ortsrats registriert. Bei den Kommunalwahlen 2016 beteiligten sich von den damals 10 245 Wahlberechtigten 5 457 Menschen an der Abstimmung, 880 von ihnen nutzten dafür die Briefwahl. „Wir rechnen mit doppelt so vielen Briefwählern wie bei den letzten Kommunalwahlen“, sagt Dörthe Meyer Simoes. Ein Grund dafür sei sicher die Pandemie, aber schon vor Corona habe die Zahl der Briefwähler stark zugenommen, „weil sich die Leute den Wahlsonntag freihalten wollen.“

Um die Möglichkeit der Briefwahl nutzen zu können, muss zuvor ein Antrag gestellt werden. Auf den Wahlberechtigungen, die bereits verschickt wurden, ist ein QR-Code abgedruckt. Wer diesen mit einem Smartphone scannt, gelangt automatisch zu einem Antrag für die Briefwahlunterlagen. Eben dieser Antrag findet sich auch auf den Rückseiten der Wahlbenachrichtigungen und kann von Hand ausgefüllt werden. Alternativ kann auch ein formloser Antrag schriftlich gestellt werden. Schließlich besteht noch die Möglichkeit, den Antrag, nach Vorlage der Wahlbenachrichtigung, auch persönlich zu stellen. Hierfür sollte ein Termin vereinbart werden, entweder telefonisch (Tel. 0 42 71 / 88 0) oder online über die Internetseite der Stadt.

Antrag auf Briefwahl bis zum 10. September möglich

Die Unterlagen für die Briefwahl werden von der Stadtverwaltung den Antragstellern zugesandt oder können im Rathaus abgeholt werden. Der Antrag auf Briefwahl könne bis zum Freitag vor dem Wahltermin, also bis zum 10. September, gestellt werden. Dann sei aber nur noch die Abholung möglich, denn versandt würden die Unterlagen aufgrund der Postlaufzeiten letztmals am Mittwoch vor der Wahl, erläutert die Wahlleiterin.

Wie bei den vorigen Wahlen auch, sind für die Briefwähler zwei Wahlräume im Rathaus eingerichtet worden: Vorrangig genutzt werden soll der im Ratssaal im Obergeschoss vorbereitete Raum, aber „für die Bürger, die nicht so mobil sind, gibt es auch einen Raum im Erdgeschoss.“ Diese Räume seien schon bei den vorangegangenen Wahlen gerne genutzt worden, berichtet Dörthe Meyer Simoes, denn dann seien die Wähler sicher, dass alles richtig zusammengelegt und eingepackt sei.

Unterlagen korrekt in die Umschläge stecken

Am 12. September warten in Sulingen drei Stimmzettel auf Kreuze: Für die Wahl zum Kreistag, die Wahl zum Stadtrat und die Bürgermeisterwahl; die Wahlberechtigten aus den Ortschaften erhalten noch einen vierten Stimmzettel für die Wahl ihres jeweiligen Ortsrates.

Bei früheren Briefwahlen seien einige Stimmen ungültig gewesen, weil die Unterlagen nicht auf die korrekte Weise in den Umschlägen gelandet seien. Die häufigsten Fehler seien, dass der Wahlschein nicht unterschrieben oder zusammen mit dem Stimmzettel in einen Umschlag gesteckt werde.

Postlaufzeiten beachten, damit die Stimmzettel gezählt werden können

Bei dieser Wahl gilt: Die Stimmzettel gehören in den kleineren gelben Umschlag, und dieser kommt – zusammen mit dem unterschriebenen Wahlschein – in den größeren grünen Umschlag.

Bei der Bundestagswahl am 26. September seien die Umschläge übrigens rot und blau, verrät die Dörthe Meyer Simoes.

Bei der Rücksendung der Stimmzettel sei zu beachten, dass sie frühzeitig auf den Postweg gebracht werden müssen, um noch gezählt werden zu können. Zudem könnten die Umschläge auch noch am Wahltag in den Briefkasten des Sulinger Rathauses eingeworfen werden; eine Abgabe in den Wahllokalen sei hingegen nicht möglich.

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