Stadt Sulingen weitet Angebot an Hortplätzen aus

Platz für bis zu zwölf Neue

Birgit Dullin (links) und Steffi Dlab vor den Räumen, in der die Außengruppe des Horts untergebracht wird. - Foto: oti

Sulingen - Die Betriebserlaubnis ist beantragt: „Am 15. August werden wir die ersten Kinder in der Hortgruppe begrüßen“, sagt Birgit Dullin, allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters der Stadt Sulingen und Leiterin des Fachbereiches Allgemeines und Soziales der Stadtverwaltung. Steffi Dlab, Leiterin des Kinderhortes Plumpaquatsch, nickt. Dullin und Dlab stellten am Mittwoch die Räume des ehemaligen Kinderheimes an der Lindenstraße vor, in die die Außengruppe des Hortes im August einzieht. „Vorübergehend“, erklärt Dlab. Vermieter ist Lothar Plumhof.

Zum Hintergrund: Der Kinderhort Plumpaquatsch, beheimatet im Jugendzentrum an der Galtener Straße, platzt aus allen Nähten. Für den Beginn des Schuljahres 2016 / 2017 liegen 25 Anmeldungen vor. 20 Kinder können an der Galtener Straße betreut werden.

Nach Planungen Dlabs sollen in der Außengruppe zunächst acht Kinder untergebracht werden. „Nach den Absprachen mit dem Kultusministerium können wir in den jetzt angemieteten Räumen bis zu zwölf Kinder betreuen.“ Nach Erfahrungen der Mitarbeiter der Stadtverwaltung und denen des Hortes steigt im Lauf eines Schuljahres der Bedarf.

Daran, dass die Mitarbeiter des Kultusministerium der Stadt Sulingen die Betriebserlaubnis für die Außengruppe erteilen, haben Fachbereichsleiterin und Einrichtungsleiterin keine Zweifel. Dlab: „Die Räume sind von Anne Hesse vom Kultusministerium besichtigt worden. Das Betreuungskonzept wurde für in Ordnung befunden. Die Mitarbeiter für due Gruppe, eine Erzieherin und eine Sozial-Assistentin, sind eingestellt.“

Gelegen sind die Räume, die früher dem Kinderheim und zuletzt der Lebenshilfe Grafschaft Diepholz als Übergangslösung dienten, im südöstlichen Teil des Gebäudes. Zur Verfügung stehen dem Hort auf 150 Quadratmetern im Erdgeschoss neben Küche und Sanitärbereichen ein Hausaufgaben-, ein Ess-, zwei Gruppenräume und ein Arbeitsraum für die Erzieherinnen. Größere Umbaumaßnahmen sind laut Birgit Dullin nicht erforderlich. „Wir nennen es mal Verschönerungsarbeiten. Ein Teil des Mobilars konnten wir übernehmen. Für den Übergang wird das erst einmal reichen.“ Nach aktuellen Planungen der Stadtverwaltung soll der Hort im Raumkonzept für den Neubau beziehungsweise den Umbau des ehemaligen Realschulgebäudes zum zukünftigen Domizil der Grundschule mit berücksichtigt werden.

Die Betreuungszeiten der Außengruppe an der Lindenstraße weichen von denen des Hortes an der Galtener Straße ab. Steffi Dlab: „An der Galtener Straße stellen wir die Betreuung von 11.30 bis 17 Uhr sicher, an der Lindenstraße von 12.30 bis 16.30 Uhr.“ Orientiert habe man sich an den Bedarfen der Eltern.

Zunächst nehmen die Mitarbeiter des Hortes und die des Fachbereiches Allgemeines und Soziales der Stadtverwaltung jetzt aber die „Verschönerungsarbeiten“ und die Einrichtung der Räume für die Außengruppe in den Blick. „Am 15. August werden wir die ersten Kinder in der Hortgruppe begrüßen“, sagt Birgit Dullin. „Trotz allem: Ein sportliches Ziel.“ 

oti

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