Stadtverwaltung bereitet Öffentlichkeitsbeteiligung vor

Planungen für Erweiterung des Netto-Markts in Sulingen laufen weiter

Der Netto-Markt in Sulingen.
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An den Plänen für eine Erweiterung des Netto-Marktes in Sulingen wird weiter gearbeitet.

Sulingen – In Bezug auf Verbrauchermärkte ist Sulingen deutlich zweigeteilt: Während die Kunden östlich der Sule die Wahl haben zwischen dem E-Center, dem Rewe-Markt, dem K+K-Markt sowie den Filialen von Aldi und Lidl, findet sich westlich lediglich der Netto-Markt als einziger Anlaufpunkt. Umso größer ist das Interesse an den Fortschritten der Planungen für eine Erweiterung des Standortes.

Im Juni stimmte der Sulinger Stadtrat mehrheitlich dafür, den entsprechenden Flächennutzungs- sowie den Bebauungsplan so zu ändern, dass das Erweiterungsvorhaben fortgeführt werden kann (wir berichteten). Vorausgegangen war dem Beschluss, dass die in Regensburg ansässige Projektentwicklungsgesellschaft Ratisbona Handelsimmobilien ihren ursprünglichen Antrag angepasst hatte. Der hatte zunächst vorgesehen, eine angrenzende Grünfläche mit drei alten Pappeln in die Erweiterung mit einzubeziehen. Dagegen hatte sich aus mehreren im Rat vertretenen Fraktionen und Gruppen Widerspruch erhoben. Der veränderte Plan sieht den Verzicht auf die Grünfläche vor. Stattdessen soll das bislang eingeschossige Gebäude ersetzt werden durch einen Bau, der im Erdgeschoss vor allem Platz bietet für den Netto-Markt – im Obergeschoss soll ein Fitnessstudio angesiedelt werden.

Derzeit konzentrieren sich die Arbeiten auf zwei Bereiche, wie Wiebke Blohm, Leiterin des Teams Bauplanung und Bauordnung im Fachbereich Bauen, Planung und Ordnung der Sulinger Stadtverwaltung, auf Nachfrage mitteilt: Zum einen würden die Fachgutachten erstellt, die sich mit den Fragen der Anbindung des Areals an den Verkehr und der Beseitigung des Niederschlagswassers befassen. Zum anderen arbeite ein externer Fachplaner daran, die Entwürfe der Bauleitpläne zu erstellen. „Sobald die Entwürfe nebst aller erforderlichen Gutachten vorliegen, wird der nächste Verfahrensschritt einzuleiten sein“, so Wiebke Blohm, „nämlich die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden.“ Wann das der Fall sein wird, lasse sich aktuell aber noch nicht sagen.

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