Wiederaufbau des Sportfunktionsgebäudes mit Clubhaus

TuS plant Einzug für Dezember

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Im Dachgeschoss entsteht lediglich eine der beiden bisherigen Wohnungen neu, dafür wird es zusätzliche Mannschafts- und Schiedsrichter-Umkleideräume samt Duschen geben.

Sulingen - Das neue Dachgeschoss des Sportfunktionsgebäudes mit Clubhaus des Turn- und Sportvereins Sulingen im Sportpark, das in der Nacht zum 13. Dezember vergangenen Jahres durch einen Brand teilweise zerstört wurde, macht von außen schon fast einen „fast vollendeten“ Eindruck. Im Inneren geht es derzeit zu wie im sprichwörtlichen Bienenstock, zahlreiche Handwerker sind im Einsatz, damit die Sportler bald in ihr Heim und damit endlich wieder zur Normalität im Vereinsleben zurückkehren können.

Von außen macht das Gebäude bereits einen „fast vollendeten“ Eindruck. 

„Laut unseres Zeitplans wird das Gebäude Ende November vollständig wiederhergestellt sein“, formuliert es Claudia Miklis vom Fachbereich Planung und Bau der Stadt Sulingen vorsichtig. Bereits im Januar war der Wiederaufbau mit dem Abtragen der Reste des Dachgeschosses vorbereitet worden, das dann über die Sommermonate im Prinzip so, wie es zuvor aussah, neu errichtet wurde. Bezüglich der Raumaufteilung im Gebäudeinneren und der künftigen Nutzung gibt es allerdings Änderungen, die Wünsche des TuS Sulingen erfüllen und die der Verein finanziell trägt. Der Stadt entstehen durch das Projekt so gut wie keine Kosten, die Versicherung zahlt den Wiederaufbau. Die Wohnung des Pächters der Gastronomie im Clubhaus bekommt einen anderen Zuschnitt – und ist soweit gediehen, dass die Maler zur Tat schreiten können – die des Platzwartes „entfällt“: „Dafür entstehen im Dachgeschoss zwei Umkleidekabinen für Mannschaften und zwei Schiedsrichterkabinen, jeweils mit einer gemeinsamen Dusche“, erläutert Claudia Miklis. Die bisher zur Verfügung stehenden Umkleiden waren für den Spielbetrieb nicht ausreichend.“ Auch ein Besprechungsraum, ein Arbeitsraum für den Platzwart und Toiletten werden (wieder) eingerichtet. Miklis: „Wir sind bemüht, dass die öffentlichen Toiletten im Erdgeschoss zeitnah wieder nutzbar sind.“

Wie kommen die Mitglieder des TuS ohne ihre Heimstatt klar? „Es ist wirklich ganz, ganz blöd – so einen richtigen Gewöhnungseffekt gibt es nicht, es bleibt schwer“, stellt Vereinspräsident Volker Wall fest. „Wenn wir die Edensporthalle nicht nutzen könnten, würden wir gar nicht klarkommen, der Landkreis und die Schulen sind da extrem kooperativ.“ Besonders schwierig sei die Toilettensituation, die temporär mit einen Toilettenwagen entschärft wird. Die Kameradschaftspflege im Verein falle im Moment so ziemlich weg, „wir haben zwar das Zelt da stehen, aber das ist eben nicht dasselbe.“ Positiv sei, dass man sich auf bessere räumliche Bedingungen freuen kann – beispielsweise gibt es künftig einen Balkon. Der Verein habe festgelegt, nicht mehr als 60.000 Euro aus eigener Tasche zu investieren, „ganz grob geschätzt werden es 30.000 Euro.“ Volker Wall  hofft, „dass wir Mitte Dezember einziehen können.“ 

ab

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