Solarstrom für Grundschule Sulingen

Photovoltaik: Stadt setzt auf erneuerbare Energien

Das Dach des Mitteltrakts der Grundschule Sulingen kommt in Betracht für die geplante Photovoltaikanlage. Foto: Bartels
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Das Dach des Mitteltrakts der Grundschule Sulingen kommt in Betracht für die geplante Photovoltaikanlage. 

Sulingen – Bis die ersten Solarzellen Strom für die Grundschule Sulingen produzieren, wird es noch etwas dauern, aber die Vorbereitungen dafür haben bereits begonnen.

Eine Anlage, die wenigstens fünf Kilowatt peak leistet, soll nach dem auf Antrag der CDU-Fraktion erfolgten Beschluss des Stadtrats auf der Schule installiert werden – das Wie wird allerdings derzeit von der Stadtverwaltung geklärt. Das beginnt bereits bei dem möglichen Standort der Module: „Die Dachlandschaft der Grundschule ist sehr unterschiedlich“, sagt Wiebke Blohm, Teamleiterin Bauplanung und Bauordnung der Stadtverwaltung. Die Gründächer wolle man nicht verdecken, daher werde man die Anlage voraussichtlich auf dem Dach des Mitteltraktes, der unter anderem auch die Mensa beherbergt, installieren. Dieses flach geneigte Dach sei bereits für eine Anlage mit liegenden Modulen berechnet worden, für eine Lösung auf Ständern sei die Statik dagegen nicht ausgelegt.

Mit der Anlage soll – so der Wunsch des Stadtrats – die Grundlast der Schule abgedeckt werden. Ob das gelingen kann, soll das Ermitteln des Strombedarfs für die Schule inklusive der Sporthalle zeigen. Hausmeister Ralf Mohrmann erfasst daher wöchentlich den Stromverbrauch: Im Schnitt liege der Verbrauch pro Woche bei zwei Kilowatt – und das, obwohl die Schule sehr energiesparend ausgelegt sei. Möglicherweise sinke der Verbrauch, wenn die dunkle Jahreszeit vorüber sei, so Mohrmann. Platz für die Installation im Technikraum sei vorhanden.

Strombedarf wird ermittelt

Nach Abschluss der detaillierten Prüfung werde man entscheiden, ob weitere Photovoltaik-Module benötigt werden, und unter Umständen müsse man auch das Dach der Sporthalle miteinbeziehen, kündigt Blohm an. Derzeit hole man Angebote für die Module ein. Ebenfalls noch erfolgen müsse eine Begehung der Schule, um gegebenenfalls den Brandschutzplan der Schule entsprechend anzupassen.

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