Fahrt in Einsatzfahrzeug und Suche nach Süßem

Osterfeuer an ungewohnter „Location“

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Rund 250 Gäste verfolgten das Entfachen des Osterfeuers.

Sulingen – Um 19.30 Uhr zündeten Rüdiger Meyer und Christian Kammacher den Holzstoß aus Baum- und Strauchschnitt an. Vor allem die Kinder hatten diesen Moment sehnlichst erwartet. Die 250 Gäste verfolgten das Spektakel aus sicherer Entfernung. Die Ortsfeuerwehr Sulingen hatte mit Getränke- und Wurstbude und vielen Sitzplätzen ein gemütliches Ambiente geschaffen, und die Wetterbedingungen – schwacher Wind aus Nordost und Temperaturen im sicheren zweistelligen Bereich – hätten besser nicht sein können.

Für die Kameraden war das Ausrichten des Osterfeuers gleichsam Routine und Premiere. „Wir sind ein eingespieltes Team von 25 Helfern. Jeder weiß, im Prinzip, was er zu tun hat“, sagte Rüdiger Meyer aus dem Organisationsteam. Ungewohnt sei allein die „Location“: Wegen der Messe Informa am kommenden Wochenende konnte die Feuerwehr ihren Stammplatz am Hasseler Weg nicht nutzen. Meyer: „Für die Logistik war es egal, aber wir mussten uns neu orientieren. Das Osterfeuer ausfallen zu lassen, war auf jeden Fall keine Option.“ In Absprache mit der Stadt Sulingen fiel die Wahl auf die Fläche im Gewerbegebiet Mühlenkamps Feld. „Wir freuen uns, dass alle Nachbarn damit einverstanden waren“, betonte der stellvertretende Ortsbrandmeister Christian Brünjes. Umfangreiche Unterstützung habe man erneut vom THW erfahren: Die Mitglieder der Ortsgruppe Sulingen hatten die Stromversorgung und die Beleuchtung des Platzes sichergestellt. Positiv seien die Absperrung des Platzes und die Beschränkung auf zwei Anliefertermine von Baum- und Strauchschnitt gewesen, unterstrich Meyer: „Es war deutlich entspannter. Die Leute haben sich weitgehend an die Vorgaben gehalten. Wir hatten weniger Stamm- und Wurzelholz. Und vor allem keinen Müll.“

In Bezug auf das Programm hielten sich die Ausrichter an Bewährtes: Lange Schlangen bildeten sich an den Haltestellen der Löschgruppenfahrzeuge, die zu Rundfahrten um den „kleinen Pudding“ einluden. Ob mit oder ohne Ambitionen für den ehrenamtlichen Job als „Blaurock“: Probesitzen im Feuerwehrauto erwies sich als attraktives Angebot.

Vier Betreuer und neun Jugendliche aus den Reihen der Jugendfeuerwehr nahmen ihre festen Aufgaben wahr. „Wir haben zum Beispiel das Ostereiersuchen organisiert“, sagte Analena Meyerhofer. Nach einer Stunde waren 150 Schoko-Lollis, 200 Schokoladeneier und 100 gekochte Eier an das Kind gebracht. Ebenfalls Tradition hat das Stockbrotbacken. Jugendfeuerwehrwart Christian Kammacher dankte der Bäckerei Schumacher-Teerling, die den Teig gespendet hatte und den motivierten Jugendlichen, die bei der Abwicklung halfen.

Im kommenden Jahr werde das Osterfeuer wieder in der gewohnten Umgebung stattfinden, kündigten Rüdiger Meyer und Christian Brünjes an: „Der Platz ist besser erreichbar. Und außerdem teilweise geschottert – das ist vor allem bei Schlechtwetter ein Pluspunkt.“ Nicht nur in dieser Beziehung war am Samstagabend alles im grünen Bereich.  mks

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