Von der Osten: „Eine Meisterleistung“

Diakonische Altenhilfe feiert Einweihung des Erweiterungsbaus

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Bei der symbolischen Schlüsselübergabe: John-Hendrik Landwehr (Geschäftsführer „casa“ Baubetreuung), Carsten Fritsch (Projektleiter), Andreas Körner (Geschäftsführer „casa“ Baubetreuung), Alexander Schan, Jürgen Sendler, Lars Stürmer (Architekten Immobilien Servicegesellschaft Himmelsthür), Joachim von der Osten (Kaufmännischer Vorstand), Dagmar Brusermann (Theologischer Vorstand), Einrichtungsleiter Claus-Henning Bruns und Pflegedienstleiterin Hanna Albers (von links).

Sulingen - „Hier darf man sein und bleiben, wenn Kräfte und Geist nachlassen“, sagte Dr. Birgit Klostermeier, Landessuperintendentin des Sprengels Osnabrück, in ihrer Predigt am Samstagnachmittag.

Der Zeltgottesdienst am „Haus am Suletal“ war Auftakt zur Einweihung des Erweiterungsbaus, zu der Joachim von der Osten und Dagmar Brusermann im Namen der Regionalverbunds „Diakonische Altenhilfe Leine Mittelweser“ 250 Gäste willkommen hießen – Bewohner und Angehörige sowie Vertreter der beteiligten Handwerksfirmen und der örtlichen Vereine und Institutionen.

Landrat Cord Bockhop gratulierte zu dem gelungenen Bau und dankte allen, die das Fundament hierfür gelegt haben: „Die Gesellschaft wird älter, die Erwartungen an das Leben haben sich verändert. Gut, dass es entsprechende Unterstützungsangebote gibt.“ Auch der Landkreis habe sich auf die Fahnen geschrieben, Menschen zu helfen. Sein Beitrag ist das Ausbildungsangebot in Pflege- und Heilberufen an allen drei Berufsschulstandorten.

Den Gästen wurden Führungen durch den Neubau angeboten.

Das Haus am Suletal sei eine wichtige Säule der diakonischen Altenhilfe im Verbund Leine-Mittelweser, unterstrich Michael Hagen, Superintendent und stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender. Er lobte das überzeugende, zeitgemäße Konzept und seine zügige Umsetzung: In ausgewogener Balance zwischen Gemeinschaft und Privatsphäre sei im Haus am Suletal ein menschenwürdiges, „normales“ Leben im Alter möglich. Der intensive Kontakt zur Kirche vor Ort sei Auftrag und Zeugnis des christlichen Glaubens: „Neben Pflege und Freizeitgestaltung ist die Seelsorge ein zentrales Element des diakonischen Engagements.“´

Dank an Hanna Albers

Die Stiftung hatte sieben Millionen Euro für den Erweiterungsbau sowie 1,5 Millionen Euro für die drei Mehrfamilienhäuser am Wiesenweg investiert. Joachim von der Osten, kaufmännischer Vorstand des Sankt Nicolai Stifts, blickte zurück: „Sieben Jahre der Planung, des Verhandelns, der Finanzierung, des Bauens und Ausstattens sind beendet.“ Dass weniger als zwei Jahre zwischen dem Rückbau des Bestandsgebäudes und dem Bezug des Neubaus lagen, nannte er eine „Meisterleistung“. Sein Dank galt insbesondere Pflegedienstleiterin Hanna Albers, den Wohnbereichsleiterinnen Gisela Wegner und Gudrun Focke und Einrichtungsleiter Claus-Henning Bruns: „Ohne ihren engagierten und hochprofessionellen Einsatz hätten wir unsere Ziele nicht erreichen können.“ Bewohnern, Angehörigen und Mitarbeitern dankte er für ihre Geduld und ihr Verständnis während der Bauphase.

Lob zollte von der Osten den Architekten der Immobilien Servicegesellschaft Himmelsthür, dem Bremer Ingenieur- und Fachplanungsbüro GIG sowie der „casa“ Baubetreuung Sulingen, die als Generalunternehmerin fungierte – ein Erfolgsmodell. Aus den Händen von Lars Stürmer, Geschäftsführer der Immobiliengesellschaft Himmelsthür, nahm er im Anschluss den symbolischen Schlüssel entgegen. Stürmer sprach von einer „einmaligen, vertrauensvollen Zusammenarbeit“ und „gelebter Diakonie in jeder Hinsicht“.

Mit dem „Kufsteinlied“ eröffneten die Original Huntetaler den „Schunkelteil“ der Eröffnungsfeier. Einrichtungsleiter Claus-Henning Bruns lud zur Führung durch den Neubau ein – ein Angebot, das vor allem Gäste von außerhalb dankbar annahmen. - mks

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