Öffentlicher Auftakt des Bürgerbeteiligungsprozesses am 20. März

„Wir sind Sulingen 2.029“

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Vorgespräche für „Wir sind Sulingen 2.029“: Birgit Dullin und Dirk Rauschkolb (beide Stadt Sulingen), Jeanett Garthof, Natalie Schmidt und Karolin Thieleking (v.l.) vom Büro „KoRis“.

Sulingen - Das Feld scheint bestellt: Die Stadt Sulingen leitet mit einer öffentlichen Zukunftskonferenz am Freitag, 20. März (15 bis 19 Uhr, Alte Bürgermeisterei), den Prozess einer instrumentalisierten Bürgerbeteiligung ein. Der Titel, „Wir sind Sulingen 2.029“, scheint Programm. „Sicherlich geht es darum, das Wir- und damit das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken“, sagt Sulingens Bürgermeister Dirk Rauschkolb. Primär habe man aber die Weiterentwicklung des Mittelzentrums im Blick; unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger beziehungsweise von Interessengruppen.

Begleitet wird der Prozess durch das Büro „KoRiS“ (Kommunikative Stadt- und Regionalentwicklung) mit Sitz in Hannover. Karolin Thieleking von „KoRiS” mit Blick auf „2.029“ im Projekttitel: „Die Stadt Sulingen feiert im Jahr 2029 ihr 1000-jähriges Bestehen.“ Und: Bürgerbeteiligungsprozesse seien in der Regel auf Dauer ausgelegt. Die Spanne von 14 Jahren sollte reichen, um auch deren nachhaltige Wirkung messbar zu machen.

Rat und Verwaltung der Stadt Sulingen haben ihre Vorstellungen von dem Prozess bereits definiert. Bürgermeister Rauschkolb spricht von einem Stadtleitbild mit Ziel und Impulsprojekten, das in einem ersten Schritt erarbeitet werden soll; quasi als Klammer für laufende und zukünftige Projekte und als Grundlage für die Zusammenarbeit aller Akteure. Zu denen gehören für ihn nicht nur die Mitarbeiter der Verwaltung und die Mitglieder des Rates, sondern mindestens genauso Wirtschaft und Verwaltung sowie Vereine und Verbände. „Wir werden sie alle in die Entwicklung der Stadt mit einbeziehen“, verspricht der Bürgermeister.

Die Mitarbeiter des Büros „KoRis“ übernehmen die Moderatorenaufgaben; für die für den 20. März festgelegte Zukunftskonferenz und die für den 16. Juni terminierte Leitbildwerkstatt; aber auch für die dann folgende Zielgruppenbeteiligung.

Während der „Zukunftskonferenz“ wollen Karolin Thieleking und ihre Kollegen Natalie Schmidt sowie Jeanett Garthof mit den Teilnehmern die Notwendigkeit der Leitbild-Entwicklung an sich erörtern, dabei aber gemeinsam mit den Teilnehmern Antworten auf Fragen nach dem Status quo suchen: Was haben wir? Woran können wir anknüpfen? Was fehlt uns? In Kleingruppen sollen die Akteure dann gemeinsame Ziele und erste zielführende Wege entwickeln.

Karolin Thieleking: „Wir wollen mit Leitsätzen und einem Leitbildentwurf die Auftaktveranstaltung verlassen.“

Das eigentliche Leitbild sollen die Teilnehmer des Prozesses dann während der „Leitbildwerkstatt“ im Juni auf den Weg bringen, während der auch Handlungsfelder und Impuls-Projekte zu definieren sind, die später im Zuge der eigentlichen Zielgruppenbeteiligung verfolgt werden sollen.

Details zu der Arbeit der Gruppen sind noch nicht festgelegt. Thieleking: „Wir steigen in einen offenen Prozess ein und wollen gemeinsam während der ersten beiden Veranstaltungen feststellen, wo die Problemlagen sind. Dann gucken wir, in welche Richtung das geht.“

Laut Birgit Dullin, der allgemeinen Vertreterin des Bürgermeister der Stadt Sulingen, lagen bis Dienstagmittag schon die ersten acht Anmeldungen für die Auftaktveranstaltung am 20. März vor.

Bürgermeister Rauschkolb: „Wir haben in der Alten Bürgermeisterei Platz für 100 bis 120 Personen. Mit 80 wären wir aber auch schon zufrieden.“ Aus organisatorischen Gründen bittet die Stadt Sulingen um Anmeldungen per E-Mail (sulingen2.029@sulingen.de) beziehungsweise unter Tel. 04271/ 88 13 (Birgit Dullin).

oti

www.sulingen.de/sulingen2029

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