Sanierung der Bundesstraße 214 beginnt

Neuer Straßenbelag auf 4 285 Metern zwischen Groß Lessen und Sulingen

Ein Umleitungsschild an der Bundesstraße 214 vor Groß Lessen.
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Schon vor Baubeginn weisen Schilder auf die Umleitungsstrecke hin.

Sulingen – Ab Montag, 23. August, erleben die Anwohner an der Bundesstraße 214 zwischen Groß Lessen und Sulingen eine neue Geräuschkulisse – statt des gewohnten Verkehrslärms die Klänge schwerer Baumaschinen. Der Abschnitt zwischen der Einmündung der Kreisstraße 1 in Groß Lessen und der Abzweigung der Bundesstraße 61 in Richtung Minden wird für eine umfassende Sanierung voll gesperrt.

Laut Hans-Peter Dierksen, Leiter des Fachbereichs „Bau“ des Geschäftsbereichs Nienburg der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, erfolgt die Fahrbahnerneuerung auf einer Länge von 4 285 Metern. Dabei werde nicht nur die Deckschicht erneuert, sondern auch die darunter liegende Binderschicht als Verbindung zur Asphalttragschicht. Ebenfalls erneuert werde der Radweg an der Strecke. An der Brücke in Klein Lessen über die Kleine Aue werde, neben Instandsetzungsarbeiten in kleinerem Rahmen am Beton, nur die Deckschicht ersetzt. Montag gehe es mit dem Einrichten der Baustelle und der Verkehrssicherung los. Erste Fräsarbeiten seien dann in Groß Lessen zu erwarten, aber die Bauablaufplanung obliege der Baufirma und könne sich manchmal auch ändern, gibt der Fachbereichsleiter zu bedenken.

Das Projekt, für das Kosten in Höhe von rund 1 680 000 Euro veranschlagt sind, sei auf diesem Abschnitt das erste in diesem Umfang – bisher seien nur Teilabschnitte erneuert worden. Dabei handelt es sich um eine viel befahrene Strecke: Die jüngste Verkehrszählung habe in diesem Bereich an einer Zählstelle eine Belastung in 24 Stunden von 6 225 Fahrzeugen ergeben, darunter 995 Fahrzeuge im Schwerverkehr; an einer zweiten Zählstelle seien es 8 795 Fahrzeuge gewesen (davon 1 310 Schwerlastfahrzeuge), berichtet Hans-Peter Dierksen.

Maßnahme wird in zwei Bauabschnitte aufgeteilt

Der erste von zwei Bauabschnitten erstreckt sich von Groß Lessen bis zur Einmündung der B 61 aus Richtung Bassum. Der Landkreis Diepholz richtet, in Abstimmung mit der Stadt Sulingen, zwei Umleitungen ein – aus Fahrtrichtung Diepholz von der B 214 über die Landesstraße 347 nach Varrel, von dort über die Kreisstraße 19 weiter nach Barenburg und über die B 61 nach Sulingen, wo es weiter auf der B 214 in Richtung Nienburg geht; aus Richtung Nienburg oder Minden kommend von der B 214 über die B 61 in Richtung Bassum bis zur Abzweigung der Kreisstraße 2 in Sulingen-Stadt, weiter über Rathlosen bis zur K 1 nach Groß Lessen und von dort weiter auf der B 214 in Richtung Diepholz.

Für den Radverkehr gebe es eine eigene Umleitungsstrecke, sagt Nicole Kossinna, Leiterin des Teams Ordnungswesen im Fachbereich III – Bauen, Planung und Ordnung – der Sulinger Stadtverwaltung: Sie führt von der K 1 in Groß Lessen über Vorwerk und Dahlskamp nach Sulingen und umgekehrt.

Vier Bushaltestellen werden nicht angefahren

Für den zweiten Bauabschnitt, der nach den derzeitigen Planungen ab dem 27. September die Strecke der Ortsumgehung Sulingen – zwischen der Einmündung der B 61 aus Richtung Bassum und der Abzweigung der B 61 in Richtung Minden – umfasst, liegen noch keine Informationen über Umleitungsstrecken vor.

Nach Auskunft von Nils Burgess vom Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (VBN) können während des ersten Bauabschnitts, also bis zum 27. September, die Bushaltestellen Groß Lessen – Abzweigung Varrel, Groß Lessen – Kösters, Klein Lessen – Albers und Klein Lessen – Henke wegen der Vollsperrung nicht angefahren werden. Fahrten der Linie 137 ab Sulingen beginnen etwa fünf Minuten früher, um trotz der Umleitung eine pünktliche Ankunft in Diepholz zu gewährleisten. Fahrten ab Diepholz würden hingegen nur früher abfahren, um die pünktliche Ankunft in Sulingen zur ersten Stunde an den dortigen Schulen sicherzustellen. Der komplette Baustellenfahrplan sei bereits im Internet einsehbar.

Vollsperrung soll am 8. Oktober enden

Verläuft alles nach Plan, enden die Bauarbeiten am 8. Oktober. Einzelheiten zu möglichen weiteren Sanierungen der Bundesstraßen rund um Sulingen gibt es noch nicht: Das Bauprogramm für die nächsten Jahre sei noch nicht abgestimmt, sagt Hans-Peter Dierksen, „von daher ist keine belastbare Aussage möglich.“

Die Brücke über die Kleine Aue wird ebenfalls saniert.

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