Johannes Heger und Kerstin Brosinski führen die Sulinger Seniorenresidenz „Haus am Park“

Neue Leitung mit Herzblut und Optimismus

Die neue Leitung der Seniorenresidenz bilden Johannes Heger (links) und Kerstin Brosinski.
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Die neue Leitung der Seniorenresidenz bilden Johannes Heger (links) und Kerstin Brosinski.

Sulingen – Wechsel an der Spitze der Sulinger Seniorenresidenz „Haus am Park“: Mit Einrichtungsleiter Johannes Heger und Pflegedienstleiterin Kerstin Brosinski leitet ein neues Duo die Geschicke des Hauses der Specht und Tegeler GmbH.

Bereits seit Juni ist Heger vor Ort: Seine Vorgängerin habe aus familiären Gründen im Homeoffice arbeiten müssen, was aber nicht wie gewünscht funktioniert habe. Er selbst habe eine berufliche Veränderung gesucht und seine bisherige Einrichtung in Stuhr-Brinkum verlassen; die gewünschte Herausforderung habe er hier gefunden. Allerdings leitet Heger das „Haus am Park“ nur kommissarisch: Ab 1. Dezember übernimmt mit Heike Müller seine Aufgaben, und er selbst wechsele als Einrichtungsleiter nach Stuhr-Moordeich; für Sulingen sei er aber weiterhin als Regionalleiter mit zuständig.

Für die Stelle der Pflegedienstleitung sei jemand gesucht worden mit Sach- und Menschenverstand, „der die Mitarbeiter begleitet und Struktur hineinbringt“, so Heger. Auf dieses Stellenangebot bewarb sich Brosinski und ist seit September in ihrer neuen Funktion tätig. Vorher sei sie in Neustadt am Rübenberge in einer Einrichtung mit 178 Plätzen beschäftigt gewesen. Für Sulingen habe nicht nur gesprochen, dass es näher an ihrem Wohnort Pennigsehl liege, sondern das Haus sei kleiner, es herrsche ein familiäres Miteinander und alle gingen auf Augenhöhe miteinander um: „Ich finde das sehr schön – und auch, dass ich hier eine Geschäftsleitung habe, die hinter mir steht.“

Ihren Fokus legen beide bisher vor allem auf die Mitarbeiter: „Wir wollen sie dazu befähigen, ihre Arbeit selbstständig zu erledigen und eigenverantwortlich zu handeln“, betont Heger. Zudem solle die Beziehung zu ihnen gestärkt und ihnen vermittelt werden, dass die Leitung für sie da sei: „Wir sind nicht nur Vorgesetzte, sondern auch Ansprechpartner bei Problemen und Coaches.“ Das zeige schon erste Erfolge, ergänzt Brosinski: „Die Mitarbeiter haben uns das Feedback gegeben, dass sie wieder gerne mit einem Lachen und ohne Bauchschmerzen zur Arbeit kommen.“ Es gebe wieder einen größeren Austausch miteinander, und bei Bedarf springe sie auch in der Pflege ein: „Ich arbeite mit an der Basis, das schafft Vertrauen.“

Tatkräftige Unterstützung erhalten die beiden durch das zentrale Qualitätsmanagement: Miriam Pehling ist mehrmals die Woche in der Einrichtung und ergänzt das Leitungsteam. Sie begleitet Mitarbeiter und sorgt dafür, dass alle Abläufe dem hohen Qualitätsanspruch des Hauses gerecht werden. Für weitere Verstärkung zeigt sich die Einrichtung jederzeit offen: „Wir könnten sofort fünf Pflegefachkräfte einstellen“, so Heger.

Daneben gehen die Arbeiten in den Räumen weiter. Bereits modernisiert ist die Brandmeldeanlage, und „die Wohnbereiche bekommen ein neues Kleid“, verrät Brosinski. „Wir sind zur Zeit gebeutelt durch Corona, aber wir haben Ideen ohne Ende.“ So sollen Beschäftigungs- und Betreuungsangebote weiter ausgebaut werden, und es sei ein Tag der offenen Tür in Planung, um zu zeigen, was sich im „Haus am Park“ alles verändert hat.

Die Einrichtung verfügt über 54 Plätze, die aber nicht alle belegt sind, denn wegen der hohen hygienischen Anforderungen für Neuaufnahmen gebe es aktuell wenig Anfragen. „Trotz all dem macht es Spaß“, hebt Heger hervor, „Wenn der Beruf Berufung ist, kann man die Rahmenbedingungen tolerieren, und wir schauen optimistisch in die Zukunft.“ „Man sieht auch das Potenzial des Hauses und die tolle Lage mitten in Sulingen“, fügt Brosinski hinzu, „wir sind mit Herzblut bei der Sache.“

Von Harald Bartels

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