Arbeitseinsatz am Samstag im Gemeindezentrum

Kirchengemeinde Sulingen installiert neue Heizung

Zwei Männer stehen vor der geöffneten Tür eines Heizungsraums.
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Vor dem Heizungsraum im Keller des Gemeindezentrums an der Edenstraße: Bauausschuss-Vorsitzender Cord Borchers-Rohde (links) und Ausschussmitglied Christoph Fietze.

Sulingen – Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Sulingen sucht helfende Hände für einen Arbeitseinsatz am kommenden Samstag, 21. August, im Gemeindezentrum an der Edenstraße.

Konkret gehe es darum, im Keller des Gebäudes einige vorbereitende Arbeiten auszuführen, erläutert Christoph Fietze, Mitglied im Bauausschuss des Kirchenvorstandes: Die Kellerräume sind vorwiegend der Jugendarbeit vorbehalten, und hier solle dort, wo früher einmal Heizöltanks ihren Platz hatten, ein kleiner Lagerraum eingerichtet werden. Hierfür wolle man das Baumaterial in den Keller bringen. In diesem Zuge solle eine inzwischen überflüssige Tür samt Zarge und umgebendem Mauerwerk aus einem Gang entfernt werden. Zugleich werde auch der Schutt, der noch vom Einbau eines Garagentores in der Pfarrgarage übrig geblieben ist, mit entfernt. Schließlich sollten noch Kabel durch vorhandene Kabelkanäle in den Versammlungsraum gelegt werden.

Laut Newsletter der Kirchengemeinde sind für die Arbeiten ab 9 Uhr etwa vier Stunden eingeplant, und vier bis sechs zusätzliche Helfer in Arbeitskleidung werden benötigt, die mit Christoph Fietze dafür Kontakt per E-Mail (christoph@ccfsd.de) aufnehmen können.

Alte Gasheizung ist nach 29 Jahren abgängig

Diese Arbeiten bereiten eine größere Maßnahme vor, denn aktuell kann das Gebäude nicht mehr beheizt werden: Nach 29 Jahren in Betrieb ist die vorhandene Gasheizung endgültig abgängig. Nach Rücksprache mit vier Heizungsbauunternehmen sei der Kirchenvorstand zu dem Schluss gekommen, dass der Einbau einer Heizung, die nachwachsende Brennstoffe verwertet, nicht sinnvoll ist, weil dafür die Betriebsdauer der Heizung zu gering sei. Stattdessen werde – nach Möglichkeit noch vor Beginn der Heizperiode – eine moderne Gasheizung eingebaut. Den Gedanken der Nachhaltigkeit wolle man aber trotzdem nicht aus den Augen verlieren: „Das größte Einsparpotenzial für Energie gibt es bei Heizung und Licht durch Digitalisierung“, sagt Christoph Fietze. Daher werde eine digitale Heizkörpersteuerung installiert, was dank der im vergangenen Jahr eingebauten Netzwerktechnik möglich sei. Zunächst im großen Versammlungsraum erhielten die zehn Heizkörper – drei zur Edenstraße hin und sieben an der Wand zum Außengelände – statt der herkömmlichen Thermostate einen Feststellmotor zur Regelung der Heizleistung, und im Raum werde eine Bedieneinheit installiert, damit nicht mehr jeder Heizkörper einzeln auf- oder zugedreht werden muss. Zu einem bestimmbaren Zeitpunkt könne die Heizung für die Nacht automatisch gedrosselt werden, zudem könne die Küsterin die Heizung auch von außen steuern.

Für dieses Projekt seien etwa 22 000 Euro angesetzt, wovon der Kirchenkreis Grafschaft Diepholz 80 Prozent trage. Wenn es das Budget erlaubt, würden nach und nach auch die anderen Räume an die digitale Steuerung angeschlossen, angefangen mit dem Raum für Kirchenvorstandssitzungen und Konfirmandenunterricht. „Daher versuchen wir, so viel wie möglich ehrenamtlich nebenbei zu machen“, sagt Christoph Fietze.

Keine Langeweile im Bauausschuss

Davon ausgenommen sind aber die aktuell notwendigen Modernisierungen der Elektroinstallationen im Ende der sechziger Jahre errichteten Gebäude. Für dieses Projekt sind 6 000 Euro veranschlagt.

„Wenn das abgeschlossen ist, haben wir das Gemeindezentrum seit 2006 ,durchsaniert‘ “, sagt Cord Borchers-Rohde, Vorsitzender des Bauausschusses der Kirchengemeinde. Der Ausschuss sei bemüht, alle Gebäude der Kirchengemeinde auf dem Stand der Technik zu halten. „Wir haben im Bauausschuss keine Langeweile“, ergänzt Christoph Fietze, denn es gebe verschiedene weitere Projekte, darunter die Sanierung des Glockenstuhls der Sankt-Nicolai-Kirche.

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