Anwohner erarbeiten Konzept

Neue Bäume als erster Schritt für ehemaligen Spielplatz in Sulingen

Tom Thies, Dirk Rauschkolb, Anje Teerling, Heike Teerling und Heidrun Bartsch (von links)auf dem ehemaligen Spielplatz.
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Im Ortstermin mit Bürgermeister Dirk Rauschkolb (2. von links) erläuterten die Anwohner Tom Thies, Anje Teerling, Heike Teerling und Heidrun Bartsch (von links) ihre Vorstellungen für den ehemaligen Spielplatz an der Straße „Wiesengrund“ in Sulingen.

Sulingen – Dass hier einmal Schulkinder Sportunterricht hatten, lässt sich anhand der Reste von Sprunggrube und Laufbahn erahnen. Eine Rückkehr des Schulsports ist für die Grünfläche am Wiesengrund in Sulingen nicht in Sicht, aber über die Nutzung des früheren Spielplatzes hat sich eine Gruppe von Anwohnern bereits Gedanken gemacht. Die Einzelheiten besprachen sie jetzt bei einem Ortstermin mit Sulingens Bürgermeister Dirk Rauschkolb.

Das Grundstück mit einer Größe von 2 760 Quadratmetern gehört zu den Spielplätzen, die im vergangenen Jahr, gemäß der Empfehlungen des Arbeitskreises Spielplätze, mangels Nutzung aufgegeben wurden. Nach dem Umzug an den neuen Standort nutzt auch die Grundschule Sulingen das Gelände nicht mehr, stattdessen hat sich ein „Pattweg“ in Richtung Verdener Straße gebildet. Nördlich an diesen Bereich grenzt ein weiteres Grundstück der Stadt an, das ursprünglich gedacht war für einen Weg, der die Straße „Am Sonnenhang“ mit der Innenstadt verbindet; diese Planungen konnten jedoch nicht umgesetzt werden, weil es nicht möglich war, entsprechende Flächen nördlich des Nordsulinger Grabens zu erwerben.

Angeregt durch das Beispiel des ehemaligen Spielplatzes an der Ostpreußenstraße sei die Idee entstanden, ähnlich wie dort, mit der Stadt Sulingen als Eigentümerin der Fläche eine Nutzungsvereinbarung zu treffen, berichtet Anwohnerin Heike Teerling. Die Vorstellungen der Anwohner sähen vor, am westlichen Rand des Grundstücks, anschließend an den dortigen Baumbestand, drei größere Bäume zu pflanzen, erläutert Anje Teerling. Am östlichen Rand könnten zwei Obstgehölze gepflanzt werden, in der Mitte bliebe eine Grünfläche, für die Hubertus Humpert das Rasenmähen übernehmen wolle. Das nördlich angrenzende Grundstück der Lebenshilfe Grafschaft Diepholz könne wieder durch einen Zaun abgegrenzt werden, der später auch durch eine Hecke begrünt werden könne.

„Das ist keine Fläche, die aus städtischer Sicht im Fokus steht“, sagte der Bürgermeister. Daher lasse sich mit den Anwohnern sicher rasch eine Vereinbarung schließen, was dem Bauhofteam gewiss entgegenkomme. Das Grundstück müsse noch einmal ausgemessen werden, um die genauen Grenzen festzulegen. Bezüglich des Zaunes werde er mit der Lebenshilfe das Gespräch suchen. „Wir wollen eine Lösung finden, mit der alle glücklich sind.“

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