Palliativstützpunkt verstärkt Team der Koordinatoren

Netzwerkarbeit mit dem Patienten im Blick

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Sind ab sofort Kollegen und bilden das Team der Koordinatoren des Stützpunktes: Rieke Rohlfs, Ina Seliger und Bianca Sengün.

Sulingen - 34 eingeschriebene Patienten werden aktuell durch die Koordinatoren des Vereins Palliativstützpunkt Landkreis Diepholz und deren Netzwerkpartner betreut; vom Speckgürtel Bremens bis nach Harpstedt und von Bahrenborstel bis nach Martfeld.

Mit Beginn des Monats Juli nicht nur vom Standort Sulingen aus. Dienstags, in der Zeit von 9 bis 12 Uhr, und donnerstags, in der Zeit von 15 bis 20 Uhr, besetzen die Koordinatoren auch die Zweigstelle in Weyhe. Einher mit der Eröffnung der Dependance im Nordkreis ging auch die Einstellung der Koordinatorin Ina Seliger, die die Palliative-Care-Fachkräfte Rieke Rohlfs und Bianca Sengün in der Koordination der Betreuung von schwerstkranken und sterbenden Menschen unterstützt.

„Die Vielseitigkeit der Anforderungen, die hier an die Koordinatoren gestellt werden, hat mich motiviert, mich zu bewerben“, sagt Seliger. Die 49-Jährige lebt in Twistringen und hat vor drei Wochen ihren ersten Arbeitstag in den Räumen des Palliativstützpunktes erlebt. „Seitdem weiß ich auch, was meine Kolleginnen hier bisher alleine geleistet haben.“

Netzwerkpartner zusammenführen

Primäraufgabe der Koordinatoren ist, „die Netzwerkpartner auf bestem und kürzesten Weg zusammenzuführen“, erklärt Bianca Sengün. Zu den Partnern zählen laut Rieke Rohlfs neben den Palliativmedizinern und Pflegediensten unter anderem die Hausärzte, die ambulanten Hospizdienste, aber auch stationäre Pflegeeinrichtungen, Sanitätshäuser und Apotheken. 

Bianca Sengün: „Auch weil das Netzwerk ständig wächst, ergeben sich für die Patienten ständig neue Möglichkeiten. Für uns sind das Herausforderungen.“ Rieke Rohlfs: „Ina Seliger bringt ganz viele praktische Erfahrungen mit. Und das bringt uns sicherlich wieder einen großen Schritt weiter.“

Die heute 49-Jährige stammt gebürtig aus Neustadt in der Region Hannover. Nach der Ausbildung zur staatlich anerkannten Kinderpflegerin absolvierte sie an der staatlichen evangelischen Fachschule für Altenpflege in Hannover die Ausbildung zur Altenpflegerin, die sie 1989 mit dem Examen abschloss. Erste Berufserfahrungen sammelte sie in stationären Einrichtungen, wechselte dann in die ambulante Pflege. 

Ihre Bemühungen um eine personenorientierte Pflege brachte sie im Jahr 2008 in die Ausbildung zur Praxisanleiterin für die Basale Stimulation in der Pflege. Nach dem Abschluss wollte sie überwiegend mit schwer beeinträchtigten Menschen arbeiten und entschied sich, eine Fortbildung in außerklinischer Intensiv- und Beatmungspflege anzuschließen. 

Ina Seliger belegte die Ausbildung „Didaktische Werkzeuge für Weiterbildnerinnen“, unterrichtet im Bereich der basalen Stimulation in Altenpflegeschulen, im Krankenhaus und an der Krankenpflegeschule sowie bei unterschiedlichen Schulungseinrichtungen und in der Erwachsenenbildung. Komplettiert hat sie ihre Kenntnisse und Fähigkeiten in diesem Jahr durch die berufliche Qualifizierung zur Palliativfachkraft.

oti

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