Nachfolgenutzung des Feuerwehrhauses an der Südstraße in Sulingen

Verträge unterschriftsreif

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Die Fahrzeughalle der Ortsfeuerwehr Sulingen will das Deutsche Rote Kreuz übernehmen.

Sulingen - Die Nachfolgenutzung für das Gelände der Ortsfeuerwehr Sulingen an der Südstraße ist weitgehend geregelt. Nach der Einigung durch DRK und Bethel im Norden sowie der Zustimmung eines Nachbarn, der ergänzend Flächen zur Verfügung stellt, hatte der Rat der Stadt Sulingen bereits Ende vergangener Woche den Aufstellungsbeschluss für die Änderung des Bebauungsplanes „Sanierungsgebiet nördlich des Promenadeweges“auf den Weg gebracht. Bürgermeister Dirk Rauschkolb: „Was jetzt noch fehlt, sind die Unterschriften unter den Verträgen.“

Neben DRK und Bethel im Norden hatte sich auch die Stadtentwicklungsgesellschaft (STEG) um eine Übernahme des nach Umzug der Ortsfeuerwehr auf Mühlenkamps Feld frei werdenden Areals bemüht. Die STEG zog im vom Rat der Stadt initiierten Bewerbungsverfahren allerdings den Kürzeren (wir berichteten).

Bethel im Norden plant auf der Fläche an der Südstraße die Errichtung einer Betreuungseinrichtung beziehungsweise eines Wohnheims innerhalb der Eingliederungshilfe.

Das Deutsche Rote Kreuz hatte Interesse an den zurzeit noch von der Feuerwehr genutzten Fahrzeughallen geäußert, übernimmt auch den zu den Hallen gehörenden Sozialtrakt mit Keller und Wohnung. Fahrzeughalle und Nebenräume umfassen 1532 Quadratmeter Grundfläche. Im Zuge der bisherigen Vertragsverhandlungen ist nach Informationen der Redaktion angedacht, dass das Deutsche Rote Kreuz die Flächen zurückgibt, die auf Mühlenkamps Feld für die Bereitschaft erworben worden waren. Geplant war, Räume und Gerät der Bereitschaft in unmittelbarer Nachbarschaft zur Rettungswache auf Mühlenkamps Feld anzusiedeln.

Das Nebeneinander der „Bethel“-Betreuungseinrichtung und des DRK war erst durch die Zustimmung eines Anliegers möglich geworden, der Flächen für den von „Bethel“ geplanten Neubau abgibt. Die bisher vom DRK auf dem Grundstück genutzte Garage soll im Zuge des Neubaus der Eingliederungshilfe dem Erdboden gleich gemacht werden. Insgesamt stehen Bethel für das Projekt gut 2100 Quadratmeter Grundstücksfläche zur Verfügung.

Claus Freye, Fachbereichsleiter Eingliederungshilfe, hatte schon vor einem Jahr bestätigt, dass man Interesse bekunde, an der Südstraße Wohngruppen einzurichten.

Einen ursprünglich für Freitag anberaumten Gesprächstermin sagte der Fachbereichsleiter kurzfristig ab; mit Blick auf die noch nicht unterzeichneten Verträge.

Schon vor einem Jahr hatte Freye von der Absicht gesprochen, einen Teil der Kapazitäten, die derzeit noch in Freistatt im Haus Neuwerk vorgehalten werden, nach Sulingen zu verlegen. Der Leiter der Eingliederungshilfe sprach von Menschen mit chronischen Suchterkrankungen, die sich für ein Leben in Abstinenz entschieden hätten. Am Standort Südstraße sind Wohngruppen mit insgesamt 24 Plätzen angedacht, deren Bewohner in tagesstrukturierenden Maßnahmen untergebracht werden; entweder in der zukünftigen Werkstatt für behinderte Menschen an der Hans-Hermann-Meyer-Straße – oder im ‚Taff‘.“

oti

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