Engagement der Kollegen aus Nienburg gewürdigt

Nachbarschaft, die funktioniert

Treffen der Vertreter der Wasserversorgung Sulinger Land mit denen des Kreisverbandes für Wasserwirtschaft aus Nienburg Montag in Nechtelsen. - Foto: Schlotmann

Sulingen - Die Zusammenarbeit zwischen Zweckverband Wasserversorgung Sulinger Land und dem Kreisverband für Wasserwirtschaft in Nienburg wird auch nach Ende der Vakanz auf der Position des Geschäftsführers der örtlichen Wasserversorgung fortgeführt; zumindest auf fachlicher Ebene.

Darauf verständigten sich am Montagmorgen die Geschäftsführer Andreas Geyer (Wasserversorgung Sulinger Land) und August Lustfeld (Kreisverband für Wasserwirtschaft Nienburg) bei einem Ortstermin in Nechtelsen. Verbandsvorsitzende Ingrid Jantzon hatte den Termin anberaumt, um im Beisein der Bürgermeister Heinrich Kammacher (Samtgemeinde Kirchdorf), Helmut Denker (Schwaförden), Rainer Ahrens (Siedenburg) und Dirk Rauschkolb (Stadt Sulingen) Lustfeld und dessen Mitarbeitern für deren Engagement in den vergangenen fast zwölf Monaten zu danken. Quasi von Mitte 2015 bis zur Einstellung Geyers im August 2016 war die Position des Geschäftsführers der Wasserversorgung Sulinger Land vakant. Jantzon: „Zunächst ging es nur darum, den fehlenden Kopf zu ersetzen. Später war das ein tolles Miteinander.“

Die Idee der Unterstützungsanfrage hatten die Bürgermeister des Sulinger Landes entwickelt – unterstützt durch Joachim Oltmann, Mitglied im Rat der Stadt Sulingen und in dieser Funktion ehrenamtliches Mitglied in den Lenkungsgremien des örtlichen Wasserversorgungsverbandes. Oltmann ist als Diplom-Ingenieur in leitender Funktion hauptberuflich für den Nienburger Verband tätig.

Neben Oltmann, Spezialist für die Wasserversorgung, hatten Kreisverbands-Mitarbeiter Axel Brause (Abwasser) und der stellvertretende Geschäftsführer des Kreisverbandes für Wasserwirtschaft Nienburg, Gaylord Kurre (Finanzen), Klaus Puschmann, stellvertretender Geschäftsführer der Wasserversorgung Sulinger Land, in der Vakanzzeit unterstützend zur Seite gestanden. Insbesondere bei Anforderungen außerhalb des regulären Tagesgeschäftes sei die Unterstützung unverzichtbar gewesen, sagte Puschmann am Montag. Exemplarisch nannte er einen Störfall im Wasserwerk Kirchdorf oder auch die Aufstellung des Wirtschaftsplanes 2016, die unter anderem in die Vakanzzeit gefallen waren.

Dass die Geschäftsführungen der beiden Verbände auch in Zukunft an einer (noch) nicht näher definierten Zusammenarbeit festhalten wollen, begründen sie unter anderem mit der Gewinnung von Synergien durch den „Austausch wichtiger Informationen“ (O-Ton Geyer). Lustfeld: „Wir sind froh, dass wir helfen konnten, das Schiff wieder in ruhigeres Fahrwasser zu lenken. Und auch unsere Mitarbeiter konnten hier viel lernen. Das war ein qualifiziertes Miteinander. Für uns geht es jetzt aber erstmal darum, bei uns Rückstände aufzuarbeiten. Die Unterstützung war dann doch umfangreicher – als ursprünglich gedacht.“ 

oti

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