Markt öffnet am 1. Dezember wieder

Zahl der Artikel im Sulinger E-Center wächst nach Umbau auf gut 32 000

Eine Gruppe von Menschen besichtigt den Markt nach dem Umbau.
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Geschäftsführer Marc Steen erläuterte den Gästen an verschiedenen Stellen die Veränderungen.

Sulingen – Zahlreiche Veränderungen warten auf die Kunden, wenn am 1. Dezember das E-Center in Sulingen nach zwei Wochen Umbaupause wieder öffnet. Einen ersten Eindruck von den Neuerungen konnten sich am Dienstag bereits geladene Gäste verschaffen.

Vertreter aus Stadtrat, Verwaltung und Wirtschaft begrüßte Geschäftsführer Marc Steen, er freue sich auf ihr Urteil zu den Neuerungen: Es sei wichtig, dass die den Kunden gefallen, deswegen sei er auf die Reaktionen gespannt. „Dann kann ich ruhiger schlafen, bevor es am Mittwoch richtig losgeht.“ Einen Dank für die Unterstützung beim Umbau richtete er an seine Familie, die Edeka, seine Hausbank sowie an seine Mitarbeiter – insbesondere Kathrin Wilker und Anton Eichhorn aus der Marktleitung: „Die beiden haben den Umbau exzessiv begleitet und mitgestaltet.“

Insgesamt seien die Arbeiten, für die der Markt seit Mitte November geschlossen war, sehr harmonisch verlaufen, so Marc Steen, und zum Ende hin sei es sogar recht entspannt gewesen. Dafür habe es zu Beginn allerhand Überraschungen gegeben, verriet Edeka-Bauleiter Uwe Fähnrich, etwa, weil in den Bestandsplänen Leitungen eingezeichnet waren, die sich nicht auffinden ließen, weswegen kurzfristig neue Kabelkanäle in die Wände geschnitten werden mussten.

Die neuen Frischetheken, wie hier in der Fischabteilung, sind zwar niedriger, aber auch geräumiger. Das lässt Platz auch für ungewöhnliche Präsentationen.

Neben den technischen Veränderungen, die überhaupt erst den Anstoß zum Umbau gaben (wir berichteten), hat der Markt ein „neues Gesicht“ erhalten. So bekamen verschiedene Warengruppen einen neuen Standort, beispielsweise Zeitschriften und Tabakwaren, die nun zusammen mit der Information gegenüber des eigentlichen Marktes neben dem Café untergebracht sind. Ganz verschwunden sind aus dem Sortiment Artikel wie CDs, DVDs und Videospiele – Musik und Filme würden inzwischen vor allem gestreamt, erläutert Marc Steen, den so gewonnenen Platz nutze man, um das Angebot an Lebensmitteln auszuweiten.

Dieser Bereich bekommt einigen Zuwachs, sowohl bei den Produkten als auch bei den Lieferanten. So gibt es an der Obst- und Gemüseabteilung eine ausschließlich mit Bio-Produkten bestückte „Unverpackt“-Station, die Abteilung für Bio-Produkte wurde erweitert und umfasst nun unter anderem auch Artikel, die in Pfand-Gläsern angeboten werden. Eine Neuerung ist auch ein eigener Räucherofen für Fisch in der Frischeabteilung. Insgesamt steigt die Zahl der Artikel im Sortiment laut Marc Steen so von 30 000 auf nun gut 32 000.

Für die Nutzer der „Easy Shopper“-Einkaufswagen ist eine eigene Kasse eingerichtet.

Größte Neuerung sind aber die beiden zusätzlichen Kassensysteme. So gibt es künftig eine Kasse, an der Kunden Einkäufe von bis zu 20 Artikeln selbst einscannen können. Eine weitere Neuheit sind die „Easy Shopper“ – spezielle Einkaufswagen mit eigenem Scanner. Damit können die Kunden ihre Einkäufe selbst scannen und gleich in das Transportbehältnis legen, ohne sie später noch einmal auspacken zu müssen. Bezahlt werden kann entweder an einer eigens eingerichteten Kasse oder per App direkt am Einkaufswagen. Sorge, dass nicht alle Einkäufe unter dem Scanner landen, habe das Marktteam nicht: „Wir vertrauen unseren Kunden“, bekräftigt Kathrin Wilker, „und wir haben auch allen Grund dazu.“ Um 40 Exemplare seien die beliebten „Senioreneinkaufswagen“ aufgestockt worden.

Am meisten freue sich das Team auf die Gesichter den Kunden, wenn sie zum ersten Mal den „neuen“ Markt betreten, verrät Wilker: „Wir erwarten, dass sie sich genauso freuen wie wir.“

Letzte Arbeiten am Dienstag, hier im Bereich der Kasse, an der Kunden ihren Einkauf einscannen können.

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