Gemeinschaftsgarten seit Frühjahr 2020

„Nabu“-Ortsverein Sulingen lädt ein zum Gärtnern als Erlebnis in der Gruppe

Zwischen den Beeten stehen Johanna Pinkas, Susanne Dieterich und Bernhard Köstermenke (von links).
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Über das Wachstum im Nabu-Garten freuen sich Johanna Pinkas, Susanne Dieterich und Bernhard Köstermenke (von links).

Sulingen – Das Obst und das Gemüse aus dem eigenen Garten gelten gemeinhin als am wohlschmeckendsten, aber nicht alle verfügen auch über den Platz, um selbst Beete und Rabatten anzulegen. Auf das Gärtnern müssen sie aber nicht verzichten, denn der Nabu-Ortsverein Sulingen lädt ein zum Mitwirken in seinem Gemeinschaftsgarten.

„Wir haben uns 2019 überlegt, einen Garten anzulegen für Kräuter und Gemüse“, erinnert sich die Vorsitzende Johanna Pinkas. Das entsprechende Grundstück im Sulinger Ortsteil Stehlen habe schon länger brach gelegen, obwohl es früher bereits einmal als Garten diente. Im Herbst des Jahres hätten die konkreten Planungen begonnen, und mit Unterstützung der „Bingo!“-Umweltstiftung sei die Fläche geplaggt und umzäunt worden, auch einen Brunnen mit Schwengelpumpe habe man installieren können.

Im vergangenen Jahr sei nicht alles gelungen – „nur Kartoffeln und Zucchini sind gut gewachsen“, bilanziert Johanna Pinkas. Aber in diesem Jahr habe man den Garten noch einmal erweitert, und aktuell beteiligten sich sieben Parteien an der Gartenarbeit.

Gemeinschaft ist eine tolle Sache

„Ungeschriebenes Gesetz“ sei, dass nicht gespritzt und nicht chemisch gedüngt wird, stellt Bernhard Köstermenke fest. Es gebe keine festen Parzellen, jeder probiere sich aus. „Die Schwerpunkte sind gemeinsam gärtnern, miteinander ins Gespräch kommen und sich gegenseitig helfen.“ Die Gemeinschaft sei dabei eine tolle Sache, denn: „Jeder macht so mit, wie er kann.“

So finden sich im Garten derzeit unterschiedliche Sorten Kartoffelsorten, Bohnen, Mangold und Salat, aber auch Kräuter und diverse Blumen wachsen hier.

Noch Platz für weitere Gartenfreunde

Insgesamt sei das Grundstück mehr als 2 000 Quadratmeter groß, sodass der Garten bei Bedarf noch erweitert werden könne, sagt Köstermenke. Die umliegende Wiese solle aber erhalten bleiben, zumal hier auch schon seltene Wildblumen – wie die Kuckucks-Lichtnelke oder der Hornklee – zu finden seien. Später solle noch ein Insektenhotel aufgebaut werden, und auch Treffen zum Bestimmen der Insektenarten vor Ort seien denkbar.

Für weitere Gartenfreunde sei die Gruppe jederzeit offen. Ansprechpartnerin dafür ist Johanna Pinkas (Tel. 0 42 71 / 7 83 87 10, E-Mail: info@nabu-sulingen.de).

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