Einsätze in Sulinger Seniorenheimen sollen kommende Woche beginnen

Mobile Impfteams sind angekündigt

Die Impfungen gegen das COVID-19-Virus können ab Mitte kommender Woche in den Sulinger Senioreneinrichtungen beginnen.
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Die Impfungen gegen das COVID-19-Virus können ab Mitte kommender Woche in den Sulinger Senioreneinrichtungen beginnen.

Sulingen – Bis die Impfungen zum Schutz vor dem COVID-19-Virus weiträumig verfügbar sind, wird noch Zeit vergehen. Seit Dienstag steht aber fest, wann die Senioren- und Pflegeeinrichtungen von den mobilen Impfteams aufgesucht werden, wie eine stichprobenartige Nachfrage bei den Einrichtungen in Sulingen ergab.

Für Mitte kommender Woche sei der mögliche Impfbeginn angekündigt worden, sagt Gisela Wegner, Leiterin des Hauses am Suletal in Sulingen. Nun würden die Bewohner sowie deren Angehörige oder Betreuer informiert, und anschließend müssten die Senioren von ihren Hausärzten über die Impfung aufgeklärt werden. „Wir sind gebeten worden, die notwendigen Dokumente vorzubereiten“, weitere Informationen zum Ablauf gebe es noch nicht.

Ähnlich sieht der Kenntnisstand aus bei Jörg Wilhelm, dem Leiter des Landhauses Barrien in Groß Lessen. „Wir sollen die notwendigen Daten übermitteln, dann wird uns kurzfristig ein Termin ab Mitte kommender Woche mitgeteilt.“ Daher verschicke man nun umfangreiches Informationsmaterial an Angehörige und Betreuer und fordere auch die Mitarbeiter auf, sich zu informieren.

Zum Ablauf der Impfung seien noch nicht alle Fragen beantwortet worden. Wegen des Brandes im Mai (wir berichteten) stünden noch nicht alle Räume wieder zur Verfügung, und bettlägerige Bewohner müssten sicher in ihren Räumen geimpft werden.

Grundsätzlich würden alle geimpft – „sofern sie geimpft werden wollen, wir fragen das bereits ab.“ Von Bewohnern und Angehörigen habe es bereits eindeutige Reaktionen gegeben, sowohl für als auch gegen eine Impfung.

Seit dem 15. Dezember würden alle Personen, die das Haus betreten, einem Corona-Schnelltest unterzogen, „da gab es nur ganz wenig Zurückhaltung von den Angehörigen.“ Zwar sei anfangs unterschätzt worden, wie viel Zeit das in Anspruch nimmt, aber: „Das funktioniert gut.“ Daher werde das Landhaus Barrien auch nach den Impfungen die Tests beibehalten, ebenso wie das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen und das Einhalten von Abständen.

Seit dem 27. Dezember ist in Niedersachsen die Impfung mit dem COVID-19-Impfstoff von Biontech und Pfizer möglich. Begonnen haben die Impfungen nach Informationen des Landes in Senioren- und Pflegeeinrichtungen der Landkreise mit hohen Inzidenzwerten. Im Landkreis Diepholz werden vier mobile Impfteams unter Federführung des Kreisverbandes Diepholz des Deutschen Roten Kreuzes unterwegs sein.

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