Sulinger Wikimap zum Masterplan Stadtentwicklung noch bis Ende Oktober

Mitreden beim Kurs für die Heimat

Ganze 29 Einträge waren am Dienstag auf der Wikimap zum „Masterplan Stadtentwicklung“ (www.zukunft-sulingen.de/wikimap/) verzeichnet.  
Quelle: Stadt Sulingen
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Ganze 29 Einträge waren am Dienstag auf der Wikimap zum „Masterplan Stadtentwicklung“ (www.zukunft-sulingen.de/wikimap/) verzeichnet. Quelle: Stadt Sulingen

Sulingen – Mitreden können bei der weiteren Entwicklung ihres Heimatortes – eine digitale Möglichkeit dazu haben die Menschen in Sulingen seit der Freischaltung der Wikimap für den Masterplan Stadtentwicklung im März. Gebrauch wird davon aber nur sehr zurückhaltend gemacht: Am Dienstag waren erst 29 Einträge verzeichnet.

„Ich hätte gedacht, dass es mehr sind“, sagt Wiebke Blohm, gemeinsam mit Christina Hollmann bei der Stadtverwaltung verantwortlich für das Projekt. Im Internet (www.zukunft-sulingen.de) lassen sich rund um die Uhr und anonym auf einer interaktiven Stadtkarte Tipps eintragen. Die Einträge werden von Moderatoren der Firma „Cima Beratung + Management“ aus Hannover, die den Masterplan betreut, freigeschaltet und einem der sechs Themenfelder – „Wohnen, Gewerbe und Einzelhandel“, „Verkehr und Mobilität“, „Freizeit, Kultur und Tourismus“, „Soziales, Bildung und Gesundheit“ sowie „Stadtraum, Natur und Umwelt“ – zugeordnet. Die Tipps können von anderen Nutzern der Seite mit Kommentaren versehen werden, und sowohl die Tipps als auch die Kommentare kann man mit einem Daumen nach unten oder nach oben bewerten.

Nahezu die Hälfte der vorhandenen Einträge ist dem Feld Mobilität und Verkehr zugeordnet. „Es geht aber um die Siedlungsentwicklung als Ganzes“, erklärt Blohm, und manche Anregungen seien auch besser beim Bürgertool auf der Internetseite der Stadt Sulingen untergebracht. Der Schwerpunkt solle jedoch – auch nach den Gesprächen mit Experten (wir berichteten) – bei Vorschlägen zum Wohnen liegen, beispielsweise, wo sich die Menschen unterschiedliche, auch unorthodoxe Wohnformen wünschen; und zwar sowohl in der Stadt als auch in den Ortschaften. Denkbar seien ein energieautarkes Wohngebiet, Mehrgenerationenhäuser, Reihenhaussiedlungen, Quartiere oder auch Wünsche zur Versorgung, etwa mit Einkaufsmöglichkeiten oder Spielplätzen. „Es gibt sicher auch Vorschläge, auf die wir gar nicht kommen“, ergänzt Christina Hollmann und Wiebke Blohm stellt klar: „Wir können als Verwaltung auch nur das umsetzen, was uns zugetragen wird.“

Wie schnell die Umsetzung gelingt, ist unterschiedlich: „Die Aufwertung eines Parks geht schneller als die Einrichtung eines neuen Baugebiets, das ist auch abhängig von den Kosten und der Bereitstellung entsprechender Haushaltsmittel.“

Die Wikimap soll noch wenigstens vier Wochen zugänglich sein, bevor sich Arbeitskreise mit den Vorschlägen befassen; anschließend können Tipps noch im Bürgertool eingetragen werden. „Wir können nur dazu aufrufen, das Angebot noch zu nutzen“, wirbt Blohm.

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