Veranstalter setzen Vorbereitungen für 33. Rallye „Rund um die Sulinger Bärenklaue“ fort

Bei der MSG mischt sich Vorfreude mit Sorge

Der Rallyebolide von Vorjahressieger Christian Riedemann in der Wertungsprüfung auf dem Dillenberg – ob es die Chance zur Titelverteidigung geben wird, ist offen. Foto: Zumaya

Sulingen – Die Vorfreude ist groß bei den Verantwortlichen der Motorsportgemeinschaft (MSG) Sulinger Land: Für den 8. und 9. Mai plant die MSG ihre 33. Rallye „Rund um die Sulinger Bärenklaue“. Fast ebenso groß sind jedoch auch die Sorgen, denn niemand kann derzeit sagen, ob angesichts der Corona-Pandemie die Rallye wie geplant gefahren werden kann.

„Anfang Mai ist unser Stammtermin“, sagt Heinfried Leymann, Pressesprecher der MSG. Die Austragung der Rallye im August im Vorjahr sei eine Notlösung gewesen, und obwohl von den Top-Fahrern so viele wie bei keiner anderen Rallye in Deutschland am Start gewesen seien, habe man insgesamt wegen der Sommerferien weniger Teilnehmer als sonst gehabt.

Die Rallye hat auch in diesem Jahr wieder namhafte Prädikate aufzuweisen: Sie ist Lauf der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM), der ADAC Rallye Masters sowie der offenen niederländischen Rallyemeisterschaften, und auch das Starterfeld verspricht prominente Namen mit dem Homburger Timo Bernhard, mehrfacher Sieger der 24-Stunden-Rennen von Le Mans und Nürnberg sowie zweifacher Gewinner der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft, der in der DRM starten will, ebenso wie der Finne Eerik Pietarinen, der als amtierender Meister des ADAC Rallye-Cup nun in der DRM antreten will.

Für sie – und für den Großteil der übrigen Teilnehmer – wäre die Rallye im Sulinger Land der Saisonauftakt, denn die ersten Läufe der DRM und der niederländischen Meisterschaft mussten bereits abgesagt werden. „Es ist Frühling, und die Fahrer wollen fahren“, weiß Heinfried Leymann. Ob es dazu in Sulingen kommt, ist aber noch unsicher. Man hoffe, dass sich die Lage nach Ostern beruhige, sodass die Rallye gefahren werden könne.

Angesichts des Aufwands, der in der Vorbereitung zu leisten ist, könne man nicht bis dahin abwarten, sondern arbeite so weiter wie geplant. Die Vorbereitungen haben bereits einige Zeit in Anspruch genommen: Im Oktober habe man sich Gedanken gemacht über die Streckenführung und noch vor Weihnachten die Strecken den jeweiligen Gemeinderäten zur Prüfung vorgelegt, berichtet Leymann. Für das Rennwochenende müssen unter anderem insgesamt rund 550 Helfer – inklusive der Feuerwehren und Streckenposten – organisiert werden, dazu sind Verpflegung und Unterkünfte bereitzustellen. Das alles sei in der Zeit zwischen Ostern und Anfang Mai alleine nicht zu schaffen, stellt der MSG-Pressesprecher fest, aber auch eine Verschiebung des Termins sei kaum möglich aufgrund der vielen Absprachen, die zu treffen sind.

Sofern die Rallye ausgetragen werden kann, beginnt sie am Donnerstag, 7. Mai, mit dem „Shakedown“ zum „Testen“ in Lindern, wie im Vorjahr. Für Freitag, 8. Mai, stehen nach dem Showstart beim Servicepark auf dem Informa-Gelände die beiden Wertungsprüfungen Sudbruch und Nechtelsen auf dem Programm, die jeweils zwei Mal gefahren werden. Haupttag ist Samstag, 9. Mai, an dem vormittags die Prüfungen in Brake sowie Sudwalde und – nach längerer Pause wieder – Affinghausen anstehen. Auch sie werden zwei Mal gefahren, wie die Prüfungen am Nachmittag, wenn es nach Staffhorst und auf das IVG-Gelände in Steyerberg geht. Die Siegerehrung soll dann in Sulingen vorgenommen werden. Die Rallyestrecke hat eine Gesamtlänge von 140 Kilometern, davon etwa zehn Prozent auf Schotter.

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