Kinder aus dem Sulinger „Jozz“ äußern Wünsche zur Innenstadtsanierung

Minigolfplatz oder neuer Indoorspielplatz

Ideen für die Innenstadt haben Fleur, Pia und Zoe (von links).
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Ideen für die Innenstadt haben Fleur, Pia und Zoe (von links).

Sulingen – Für die geplante Sanierung der Sulinger Innenstadt können ab Mittwoch Interessierte ihre Ideen und Anregungen online einbringen (wir berichteten). Wie gefällt eigentlich Kindern und Jugendlichen das Angebot, und was fehlt ihnen? Auf diese Fragen haben Teilnehmer des „Donnerstark“-Angebots im Jugendzentrum „Jozz“ geantwortet.

Für die elfjährige Zoe steht ein Minigolfplatz ganz oben auf der Wunschliste – einen solchen gibt es in Sulingen nämlich nicht. Eine Skaterbahn für das Fahren mit Inlinern fehlt dagegen der zehnjährigen Pia. Außerdem wünscht sich Zoe eine neue Sportanlage, beispielsweise für Handball, die allen zugänglich ist und nicht nur Vereinsmitgliedern – und die könnte auch gleich mit der Skaterbahn und dem Minigolfplatz verbunden werden, findet sie.

Spielmöglichkeiten sind auch weiterhin ein Thema: „Wir brauchen einen neuen Indoorspielplatz, weil das ,Ballorig‘ so ausgefranst ist“, sagt Fleur (13). Außerdem könnten einige Spielplätze durch einen großen ersetzt werden, der zentraler gelegen ist und mehr Möglichkeiten bietet, denn „wir haben zu viele kleine Spielplätze.“ Ergänzungen an den vorhandenen Anlagen findet dagegen Marie (14) wichtig – beispielsweise auf dem Spielplatz an der Berliner Straße, wo es zu wenige Spielgeräte gebe. Ergänzen möchte Pia die Spielplätze um Wasserspiele und um eine Strecke für die Trendsportart Parkour, bei der es um das Überwinden von Hindernissen geht.

Einig sind sich die Mädchen, dass das Freizeitbad und das Hallenbad unbedingt erhalten bleiben sollen; nur der Spielplatz im Freizeitbad könnte vergrößert werden, wenn es nach Zoe geht. Außerdem könnte sie sich zusätzlich ein Waldbad gut vorstellen: „Das ist schöner, weil da mehr Natur ist.“

Wichtig sei, die Umsetzung von Vorschlägen nicht zu weit aufzuschieben, betont Stadtjugendpfleger Axel Diekmann. Im vergangenen Jahr hätten die Kinder ja Vorschläge für die Spielplatzgestaltung in Sulingen gemacht, die der Arbeitskreis Spielplätze aufgegriffen habe, aber „dass die Verlegung des Spielplatzes am Stadtsee wegen Corona in diesem Jahr nicht mehr klappt, ist für die Kids schwer nachzuvollziehen – die sagen irgendwann ,jetzt bin ich zu alt und habe nichts mehr‘.“  hab

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