Michael Wigge erzählt von seiner Reise

„Ohne Geld ans Ende der Welt“

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Michael Wigge auf seinem Weg in die Antarktis.

Sulingen - In 150 Tagen von Berlin bis in die Antarktis – sollte eigentlich zeitlich unbedingt zu schaffen sein. Aber: Michael Wigge will die Reise ohne einen Pfennig Geld antreten. Da wird jeder Tag zur Herausforderung. Wigge schläft in Scheunen, reist per Anhalter oder als blinder Passagier, erfragt sich Nahrung in Geschäften, Cafés oder sucht sie sich einfach aus Mülltonnen.

Der Kulturverein Sulingen beendet die laufende Saison mit einem unterhaltsamen Multivisionsvortrag am Freitag, 8. Mai, in der Alten Bürgermeisterei in Sulingen. Zu Gast ist um 20 Uhr der Journalist und Autor Michael Wigge.

Er berichtet über Höhepunkte von seiner Reise, wie seinem Job als Butler beim deutschen Botschafter in Panama. Es gibt aber auch dramatische Tiefpunkte: In Peru etwa brennt das Haus seines Gastgebers ab. In Bolivien findet Wigge nichts zu essen und muss mit einem erbettelten Busticket zurück nach Peru – immer auf der Suche nach Essbarem. Die Reise steht kurz vor dem Abbruch. „Doch durch seine Kreativität und seinen stetigen Willen findet Wigge in jeder Lebenslage einen Ausweg“, heißt es in der Pressemitteilung zu seinem Vortrag „Ohne Geld bis ans Ende der Welt“.

Insgesamt reist Wigge 35000 Kilometer durch vier Kontinente und elf Länder, er schläft bei 40 verschiedenen Leuten, fragt in 500 Geschäften nach kostenloser Nahrung und trifft über 100 hilfsbereite und mitfühlende Menschen, die sich von seiner Idee begeistern lassen – und ihm helfen.

Karten für den Multivisionsvortrag von Michael Wigge am 8. Mai sind erhältlich in der Geschäftsstelle des Kulturvereins, in allen Geschäftsstellen der Mediengruppe Kreiszeitung sowie online bei www.nordwest-ticket.de.

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