„Messe für Lebensfreude und Gesundheit“: 30 Aussteller präsentieren Angebote, die das Leben im Alter vereinfachen

Organisatoren vom SBB mit Resonanz zufrieden

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Hilfsangebote und -mittel, die den Alltag im Alter vereinfachen, wurden vorgestellt.

Sulingen - „Die Besucher drängeln sich nicht an meinem Stand, aber wer kommt, zeigt Interesse“, sagte Monika Jahnke. Sie präsentierte am Sonntag das Familiengesundheitszentrum auf der „Messe für Lebensfreude und Gesundheit“ und verwickelte fast jeden in ein Gespräch. Ihr oberstes Ziel hatte sie damit erreicht: Mit dem Hinweis auf die Beratungsangebote und die „Offenen Treffs“ konnte sie manche Informationslücke schließen.

Zum sechsten Mal hatte der Senioren- und Behindertenbeirat (SBB) zur Messe auf das Gelände am Bürgerhaus eingeladen. 30 Vereine, Initiativen und Selbsthilfegruppen, Pflegedienste und Seniorenhäuser, soziale Einrichtungen und Geschäftsleute boten umfassende Informationen. Fazit: Es gibt unzählige Hilfsangebote und Hilfsmittel, die den Alltag im Alter vereinfachen. Angefangen von Seh- und Hörhilfen über seniorengerechte Sanitäranlagen bis zu Elektromobilen oder Fahrrädern mit niedrigem Einstieg. „Die Leute sind sehr interessiert“, sagte Michael Osterkamp (Firma Hadeler), der die Möglichkeiten einer Multifunktionswanne demonstrierte.

Präsent zu sein war auch die Devise von Vereinen und Institutionen. „Wir sind seit vier Jahren in Sulingen ansässig, aber viele kennen uns noch nicht“, sagte Cornelia Ulrich, Werkstattleiterin der im SUN-Park ansässigen „Persönliche Hilfen gGmbH“. Eines der zahlreichen Angebote: die Wäschepflege.

Manche Anbieter haben sich in puncto Zielgruppe darauf eingestellt, dass der Übergang zum Seniorenalter fließend ist. „Wir bieten Gartenpflege und -gestaltung an, das weiß auch die junge Generation zu schätzen“, erklärte Marc Jessen („Garten-Tuning“). Andrea Janiak und Angelika Krupka wandten sich mit ihrem Konzept für eine bessere Lebensqualität („4UR Way“) an alle, „die Jugend neu definieren wollen“ und auch die Vertreter der Fitness-Branche vermittelten: Gesundheitsbewusstsein und körperliches Training ist für jedermann. Brigitte Ahrenshop stellte mit dem Bewegungstraining Methode Heigl eine weitere Variante vor, Mitmachen war erlaubt und erwünscht.

Kulinarisch und musikalisch wurde einiges geboten. Den zweiten Part übernahm die Bremer Jazzformation „Tuba Libre“, passend zum Messemotto mit (Lebens-)Freude. Sie wurden am Nachmittag abgelöst vom Shantychor „Schmalver Buddelschippers“, denen sie sporadisch den instrumentalen Background gaben.

„Wir sind zufrieden, auch wenn wir uns ein paar Gäste mehr gewünscht hätten“, sagte Gebhard Leistritz vom Organisationsteam. Unter dem Strich war die Messe eine runde Sache – angefangen beim Gottesdienst, mit dem Pastorin Juliane Worbs die ersten Gäste auf den Tag einstimmte, bis zur Verlosung der Sponsorenpreise am Ende der Veranstaltung. Positive Resonanz erfuhren die Tagesmütter aus Sulingen, Kirchdorf und Borstel auf ihr Betreuungsangebot. „Wir haben gar nicht damit gerechnet, dass wir so viel zu tun haben“, sagte Melanie Stöver.

mks

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