Memelstraße: Grundsteinlegung für Neu- und Erweiterungsbau Haus am Suletal

Meilenstein im Quartier

Geladene Gäste, darunter auch alle Bewohner des Hauses am Suletal, die am Mittwochmorgen an der Memelstraße die Grundsteinlegung für den Neu- und Erweiterungsbau verfolgten. - Fotos: Schlotmann

Sulingen - Großer Bahnhof an der Senioreneinrichtung Haus am Suletal an der Memelstraße: Hermine Schild, Fritz Laging und Torsten Blietschau von der Bewohnervertretung war es vorbehalten, mit Unterstützung von Bauleiter Lars Renner und im Beisein des Architekten Lars Stürmer, Geschäftsführer der Immobilien- und Servicegesellschaft Himmelsthür, als erste Hand anzulegen. Mit Dagmar Brusermann und Joachim von der Osten hatte der Vorstand des Regionalverbundes Diakonische Altenhilfe Leine-Mittelweser zur Grundsteinlegung des Neu- und Erweiterungsbaus der Einrichtung eingeladen. Michael Klamt vom Vorstand des Fördervereins Diakonische Altenhilfe Sulingen reihte sich in die Gruppe der Gastgeber mit ein.

Mitte April hatte der Vorstand symbolisch das erste Mal den Spaten in die Erde gesetzt. Andreas Körner, neben John-Henrik Landwehr Geschäftsführer der Generalunternehmerin „casa Baubetreuung“, hatte dabei die Grundsteinlegung für den Monat Juni angekündigt – und Wort gehalten. „Das Richtfest ist für Oktober vorgesehen“, sagte Körner am Mittwoch.

Entstehen sollen im Nordteil des Geländes zwei Gebäudeteile, die im Erdgeschoss sowie im ersten und zwei Obergeschoss durch einen dritten Teil verbunden werden.

Die einzelnen Zimmer für die Bewohner verfügen zukünftig über Raumgrößen von jeweils 22 Quadratmetern; inklusive Nasszellen. Die Kapazität der Einrichtung bleibt mit 130 Betten unverändert.

Torsten Blietschau, Fritz Laging und Lars Stürmer (von links) bei der Grundsteinlegung am Mittwochmorgen.

Von der Osten während der Grundsteinlegung: „Es hat jetzt fünf Jahre gedauert mit der ganzen Planung. Wir haben immer wieder viel auf den Kopf gestellt. Das war auch richtig. Wir haben es jetzt endlich geschafft, mit diesem Bau seit Frühjahr etwas zu errichten, was dem neuesten Stand, baulich, energetisch und auch pflegerisch, entspricht.“ Der Geschäftsführer sprach mit Blick auf den Bau von einem ersten Meilenstein. „Im Rahmen der Quartiersentwicklung ist unser Ziel, an der Memelstraße und am Wiesenweg alles rund um die Pflege anzubieten – von der ambulanten über die Tages- bis hin zur stationären Pflege; nicht zu vergessen unsere Wohnungen.“

Michael Klamt nutzte die Feierstunde, um die Entwicklung der Einrichtung, die 1970 an der Memelstraße den Betrieb aufgenommen hatte, nachzuzeichnen. „Wir sind froh, dass damals beherzte Bürger sich für den Bau entschieden haben.“ Die Entscheidung des Beitritts zum Diakonischen Werk sei im Laufe der Jahre die richtige gewesen; genauso wie die zum Beitritt zum Regionalverbund Diakonische Altenhilfe Leine-Mittelweser und die zum Neubau. „Es geht immer weiter in Sulingen. Wir sind auf dem Weg zu einer sehr modernen Einrichtung, die den Bewohner viele Freiräume ermöglicht.“

Dagmar Brusermann: „Wir freuen uns, dass die Entwicklung so positiv weitergeht und von allen Beteiligten mitgetragen wird.“

Die Fertigstellung des Neubaus ist laut Joachim von der Osten für Oktober 2017 vorgesehen. 

oti

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