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Mehr Bauplätze für Groß Lessen

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Von: Harald Bartels

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Eine Straße teilt zwei Baugebiete voneinander.
Der südliche Teil des möglichen Baugebiets „Bökengarten“ liegt rechts, das vollständig vermarktete Baugebiet „Über der Junkernscheune“ links der Straße. © Bartels

Ortsrat und Fachausschuss beraten in der kommenden Woche über künftiges Wohngebiet „Bökengarten“ in Groß Lessen.

Groß Lessen – Im Baugebiet „Über der Junkernscheune“ in Groß Lessen sind alle sieben Parzellen vermarktet, aber noch nicht bebaut – schon soll in direkter Nachbarschaft mehr Raum für Häuslebauer geschaffen werden: Kommende Woche beraten der Ortsrat Groß Lessen und der Ausschuss für Bau und Planung des Sulinger Stadtrates über den Bebauungsplan „Bökengarten“.

Mit dem „Junkernscheune“-Projekt wurde ein nicht mehr vom SV Lessen genutzter Sportplatz in Bauland umgewandelt – vor allem für Bauwillige, die aufgrund ihrer Verbindung zur Ortschaft hier bauen wollen (wir berichteten). Es seien nicht alle Interessenten zum Zuge gekommen, erläutert Ortsbürgermeister Christian Schulz: „Nach dem alten Sportplatz gibt es immer noch eine relativ große Nachfrage.“

Sechs Bauplätze sind angedacht

Das neue Baugebiet „Bökengarten“ soll östlich an „Über der Junkernscheune“ anschließen. Die etwa 0,8 Hektar große Fläche befindet sich bereits im Eigentum der Stadtentwicklungsgesellschaft (STEG). Erste Überlegungen sehen sechs Grundstücke mit einer Größe zwischen 770 und 885 Quadratmetern vor. Die Gestaltungsvorgaben sollen sich an die für „Über der Junkernscheune“ anlehnen. Zulässig wären demnach Einfamilienhäuser mit Hecken oder Holzzäunen. Sogenannte „Schottergärten“ sind nicht gestattet.

Am Montag, 13. Juni, befasst sich ab 18 Uhr der Ausschuss für Bau und Planung im Sitzungssaal des Sulinger Rathauses mit dem „Bökengarten“, am Dienstag, 14. Juni, ab 19 Uhr der Ortsrat Groß Lessen im Gasthaus Husmann. In den beiden öffentlichen Sitzungen geht es um empfehlende Beschlüsse zu den ersten Schritten – dem Aufstellen der nötigen Änderung des Flächennutzungsplans sowie des Bebauungsplans. Der Sulinger Stadtrat berät dann, nach derzeitigem Stand der Planungen, am 23. Juni darüber.

Bis die Grundstücke im neuen Baugebiet Käufer finden, wird es allerdings dauern: „Wenigstens noch ein Jahr bis zum Beginn der Vermarktung“, schätzt Andreas Nordloh, Leiter des Fachbereichs III – Bauen, Planung und Ordnung. Das Verfahren werde bereits beschleunigt, indem über den Aufstellungsbeschluss und die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange zeitgleich beraten wird. Die Vermarktung der Flächen selbst sei dann Sache der STEG.

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