„Stadtradeln 2021“: Sulingen erstmals dabei

Mehr als zweimal um die Erde: 414 Teilnehmer schafften 93 078 Kilometer

Sieger und Platzierte stehen mit Preisen und Urkunden vor einem Gebäude.
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Siegerehrung für das „Stadtradeln 2021“ in Sulingen: Stephanie Heuer, Christopher Axmann, Burkhard Meyendriesch, Bürgermeister Dirk Rauschkolb (vorne von links), Diane Beneke (Landfrauen Sulingen), Rita Mohrmann (Schützenverein Lindern), Frank Diedrichs (Carl-Prüter-Schule) und Dörthe Meyer Simoes (hinten von links).

Sulingen – Gutscheine „und andere ,Goodies‘“ überreichte Sulingens Bürgermeister Dirk Rauschkolb am Donnerstag den Teilnehmern mit der höchsten Kilometerleistung bei der Aktion „Stadtradeln 2021“ in Sulingen.

Die längste Strecke legte im Aktionszeitraum vom 1. bis 21. Juni Burkhard Meyendriesch zurück mit 1 622 Kilometern. „Das Wichtigste: Nicht aufhören zu treten, sonst sinkt der Schnitt“, verriet er. Seine Frau und er machten ohnehin jede Besorgung im Umkreis von 50 Kilometern mit dem Rad.

Platz zwei belegte Stephanie Heuer mit 1 204 Kilometern. Sie trat zudem für Sulingen als „Stadtradelstar“ an und nimmt unter den 274 Startern in dieser Kategorie aktuell Platz 23 ein. Den dritten Rang erfuhr sich Christopher Axmann mit 1 048 Kilometern.

46 Teams beteiligten sich an der Aktion

Die Teamwertung entschied der Schützenverein Lindern für sich mit 9 125 Kilometern, gefahren von 27 Startern. Auf Platz zwei folgt die Carl-Prüter-Schule mit 8 645 Kilometern und 28 Radlern vor dem Landfrauenverein mit 5 728 Kilometern von 16 Teammitgliedern.

Insgesamt beteiligten sich in 46 Teams 414 Personen an der Aktion, und mit zusammen 93 078 Kilometern schafften sie es rechnerisch mehr als zweimal um den Äquator. Durch den Verzicht auf das Auto für diese Strecke wurden umgerechnet 13,7 Tonnen Kohlendioxid eingespart. Im Ranking der niedersächsischen Kommunen zwischen 10 000 und 49 999 Einwohnern findet sich Sulingen derzeit wieder auf Platz 33 von 88 Städten und Gemeinden, in denen bereits gefahren wurde oder noch wird – noch vor den im „Stadtradeln“ erfahrenen Nordkreiskommunen Bassum, Stuhr und Weyhe. Selbst, wenn die 48 noch nicht gestarteten Kommunen schließlich an Sulingen vorbeizögen, sei das am Ende ein Platz im guten Mittelfeld bei der ersten Teilnahme, freute sich der Bürgermeister. Noch verbesserungswürdig sei allerdings, dass sich nur zehn Parlamentarier – zu denen neben den 26 Mitgliedern des Stadtrates auch die Vertreter der Ortsräte zählen – teilgenommen hätten. „Wir wollen das auf jeden Fall wiederholen.“

Wiederholung für 2022 ist geplant

„Für das erste Mal war das eine gute Resonanz“, sagte Christina Hollmann, die zusammen mit Dörthe Meyer Simoes bei der Stadtverwaltung für die Organisation zuständig war. Im kommenden Jahr wolle man allerdings noch mehr in die Werbung gehen und verstärkt auf Vereine, Schulen und Gruppen setzen. „Die Parlamentarier waren zwar alle informiert, aber wir werden sie persönlich ansprechen“, ergänzte Dörthe Meyer Simoes. Nach Möglichkeit werde die Aktion beim nächsten Mal auch mit verschiedenen Veranstaltungen wie Sternfahrten begleitet: „Wir haben uns da schon viel von anderen abgeguckt“, so Christina Hollmann.

Was ist „Stadtradeln“?

Bei der Aktion „Stadtradeln“ geht es darum, innerhalb von 21 Tagen so viele Kilometer wie möglich mit dem Fahrrad statt dem Auto zurückzulegen, um so Kohlendioxid einzusparen, die „Stadtradelstars“ verzichten dabei sogar komplett auf ihr Auto. Initiator ist das Netzwerk „Klima-Bündnis“, dem auch die Stadt Sulingen angehört. In diesem Jahr wird der Wettbewerb zum 14. Mal ausgetragen mit mehr als 2 000 Kommunen.

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