„Jugend debattiert“ am Gymnasium Sulingen über Verbot von SUVs

Mathis Bliefernicht überzeugt

Nach der Siegerehrung: Georg Beverborg (4. Platz), Maja Timpke (2. Platz), Mathis Bliefernicht (1. Platz) und Timo von Hacht (3. Platz; vorne, von links); hinten: Christian Kramer (Leiter des Schulwettbewerbs), Sylke Wolken (Fachschaft Politik), die vier Jurymitglieder aus den neunen Klassen Tobias Reinert, Amelie Havekost, Alina Köhler und Mara Gerdes sowie Markus Stuntebeck (Fachschaft Politik; von links). Foto: Gymnasium Sulingen

Sulingen – Projektwoche „Jugend debattiert“ für die 9. Klassen des Gymnasiums Sulingen: An vier Projekttagen lernten sie in kleinen Gruppen das Debattieren über selbst ausgewählte Themen, und am Freitag stand für die vier Klassensieger das Finale an. Vor den Mitschülern der achten und neuen Klassen debattierten sie auf der Bühne des Stadttheaters.

Projektleiter und Politiklehrer Christian Kramer stellte das Engagement heraus: „Es ist toll zu sehen, wie die Schüler sich für politische Themen interessieren und konstruktiv streiten.“ Zudem gebe es einen ganz besonderen Mehrwert: „Ihr habt in dieser Woche trainiert, was ihr bewusst oder unbewusst jeden Tag mit euren Eltern, Freunden und Mitschülern macht – debattieren, diskutieren, Positionen durchsetzen.“ Friedrich Knispel, ständiger Vertreter der Schulleiterin, dankte den beteiligten Lehrern des Fachbereichs Politik-Wirtschaft für die Arbeit und stellte den Mut der Schüler heraus. „Ich finde es klasse, dass ihr euch auf die Bühne getraut habt. Gerade in Zeiten von Fake News ist es wichtig, sich mit Fakten zu beschäftigen und gemeinsam zu diskutieren.“

Nach der Debatte verkündeten die Mitglieder der Jury das einstimmige Ergebnis: Mathis Bliefernicht aus der 9 b hatte sie mit seiner Souveränität und vielen guten Argumenten überzeugt. Auf die weiteren Plätze kamen Maja Timpke, Timo von Hacht und Georg Beverborg.

Für die Teilnehmer war es eine intensive und spannende Erfahrung: „Am meisten Spaß hatte ich beim freien Diskutieren“, sagte Mathis Bliefernicht. „Andere überzeugen können, aber sich auch von anderen überzeugen lassen – das gefällt mir an dem Projekt.“

Besonders im Fokus standen bei den Schülern die Themen Klimaschutz und Umweltpolitik – auch im Finale. Die Teilnehmer debattierten über die Frage, ob große Geländewagen in Innenstädten verboten werden sollten. Georg Beverborg und Maja Timpke sprachen sich klar für ein Verbot aus, um die Sicherheit der Bewohner zu fördern und das Klima stärker zu schützen. Mathis Bliefernicht und Timo von Hacht zweifelten vor allem die Wirksamkeit der Maßnahme an und machten Gegenvorschläge.

Für die Sieger geht der Weg nun weiter mit dem Regionalwettbewerb am 30. Januar. Weit reisen beide jedoch nicht, die Debattanten der umliegenden Schulen treffen sich am Gymnasium Sulingen, um den Teilnehmer des Landesentscheids im Niedersächsischen Landtag in Hannover zu bestimmen.

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