Neuer Standort

Dorfgemeinschaftshaus offiziell eingeweiht

Die Mitglieder des Ortsrates Rathlosen bei ihrer öffentlichen Sitzung im Dorfhaus. In der Bildmitte: Ortsbürgermeisterin Ingrid Jantzon.

Stadt - Das Dorfgemeinschaftshaus im Rathlosener Ortsteil Stadt ist jetzt auch offiziell am neuen Standort angekommen. Rathlosens scheidende Ortsbürgermeisterin Ingrid Jantzon blieb es am frühen Mittwochabend vorbehalten, das Gebäude nachträglich zu richten – und im Rahmen einer Ortsratssitzung dann seiner Bestimmung zu übergeben. Im Beisein zahlreicher Gäste: So viele, wie sie während ihrer 20-jährigen Zugehörigkeit zum Ortsrat noch nie habe begrüßen können, scherzte Jantzon.

Während der öffentlichen Sitzung zeichnete sie noch einmal die Geschichte des ehemaligen Backhauses nach, das 1993 im alten Ortskern der Ortschaft Stadt im Zuge der Dorferneuerung errichtet – und jetzt nach einstimmigem Beschluss des Ortsrates direkt an die Kreisstraße 2 versetzt worden war.

„Seit nunmehr acht Jahren hat der Ortsrat dieses Thema immer wieder mal diskutiert“, erklärte die Ortsbürgermeisterin am Mittwoch. „Nach schier endlos langen Diskussionen mit vielen Beteiligten haben wir dann am 25. März 2015 in öffentlicher Sitzung den Beschluss gefasst, das Dorfhaus am ehemaligen Standort abzubauen und hier wieder zu errichten.“

Die offizielle Einweihung des Dorfhauses in Stadt am neuen Standort. Vorne: Gerhard Bönsch, der unter anderen Grund und Boden zur Verfügung gestellt hatte. Links daneben: Die scheidende Ortsbürgermeisterin Ingrid Jantzon. - Fotos: Schlotmann

Lobesworte sendete Jantzon Mittwoch an die Familie Bönsch, die sich bereiterklärt hatte, die Fläche zur Verfügung zu stellen, mit ihren Helfern das Haus umzusetzen, für Licht und Wasser – und in Zukunft für die Reinigung zu sorgen. „Und das vor dem Hintergrund, dass dieses Haus weiterhin der Stadt Sulingen gehört und von der Allgemeinheit genutzt werden soll; 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr.“

Jantzon abschließend: „Hier wurde ein Platz geschaffen, für Jung und Alt, für alle, die Lust haben, in unserem Ort Rast zu machen, den Picknickkorb auszupacken oder einfach nur dieses ansprechende Ambiente zu genießen. Man wird uns um dieses schöne Haus beneiden.“

Sulingens Bürgermeister Dirk Rauschkolb: „Eine schöne Sache, dass das alles zum Ende der Amtszeit von Ingrid Jantzon funktioniert hat. Das alles wäre aber auch nicht möglich gewesen, wenn nicht die tatkräftige Unterstützung der Familie Bönsch und von allen Helfern vorhanden gewesen wäre.“ Alle Unwegbarkeiten seien gemeistert worden.

Gerhard Bönsch spielte den Ball an Ortsbürgermeisterin und Bürgermeister zurück. Ingrid Jantzon dankte er für ihr Engagement, den Mitarbeitern der Stadtverwaltung, die die Umsetzung begleitet hatten, für deren Unterstützung – und vor allem den freiwilligen Helfern. 

oti

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