Zwei Sulingerinnen in Landeskirchen-Jugendkammer

Lobby für die Interessen junger Christen

Leonie Schmidt (links) und Emilia Schröder vor der Sankt-Nicolai-Kirche in Sulingen.
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Den Sprengel Osnabrück vertreten nun in der Landesjugendkammer der Landeskirche Hannover Leonie Schmidt (links) und Emilia Schröder aus Sulingen.

Sulingen – Zwei Neu-Parlamentarierinnen hat die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Sulingen: Leonie Schmidt und Emilia Schröder gehören zu den Jugendlichen, die den Sprengel Osnabrück in der Landesjugendkammer der Landeskirche Hannover vertreten.

Im Januar wurden vier Delegierte und vier Stellvertreter in einer Online-Sitzung des Sprengeljugendkonvents gewählt: Leonie Schmidt ist Delegierte, Emilia Schröder stellvertretende Delegierte. „Wir nehmen aber beide an den Sitzungen teil“, berichtet Emilia. Bisher sei einmal getagt worden, in Form einer Online-Konferenz, in der die neuen Delegierten über die vorige Legislaturperiode informiert wurden, berichtet Leonie Schmidt. Regulär tage die Kammer vier Mal pro Jahr.

Aktuell ein wichtiges Thema sei der gerade beschlossene Nachhaltigkeitsstandard für die evangelische Jugend: Dabei gehe es darum, sich selbst Leitlinien zu geben für eine nachhaltige Jugendarbeit im Sinne des Bewahrens der Schöpfung. Ferner werde das Landesjugendcamp für Juni 2022 vorbereitet.

Austausch mit Jugendlichen aus ganz Niedersachsen

Eigene thematische Schwerpunkte zu setzen kommt für beide noch nicht in Frage: „Die Landesjugendkammer ist ja ziemlich groß“, stellt Emilia Schröder fest. Die Umwelt sei immer ein Thema, aber ihr sei auch wichtig, die „Worship Music“, also die Musik im Gottesdienst, zu stärken. Musik sei ihr ebenfalls wichtig, sagt Leonie Schmidt, aber ihr liege auch viel am Austausch mit anderen Jugendlichen aus ganz Niedersachsen – „da kann man die Dinge mal aus anderen Perspektiven sehen.“ „Es ist wichtig, etwas daraus mitzunehmen“, findet auch Emilia Schröder, „um so etwas Frisches in die Gemeindearbeit zu bringen.“

Aus eben dieser Gemeindearbeit ergab sich für beide auch der Weg in die Landesjugendkammer. Sie habe nach der Konfirmation eine Teamer-Schulung besucht und dann zufällig das Team des Jugendgottesdienstes „J-Day“ kennengelernt, berichtet Leonie Schmidt. „Das hat mir gut gefallen, und mit der Zeit habe ich immer mehr Aufgaben übernommen“, so die 17-jährige Abiturientin. Derzeit gehört sie beispielsweise zum Leitungsteam des Konfirmandentreffs „KingsCross“.

Nach der Konfirmation Einstieg in die Jugendarbeit

Auch für Emilia Schröder begann die Mitarbeit nach der Konfirmation. „Ich bin da so reingerutscht“, erzählt die 19-Jährige, die gerade ein Freiwilliges Soziales Jahr bei der Lebenshilfe Grafschaft Diepholz in Sulingen absolviert.

Als Teamer habe sie die Konfirmandenfahrten begleitet, habe geholfen, den Kindergottesdienst „Königskinder“ aufzubauen. „Ich bin da gerne hingegangen wegen der Gemeinschaft und habe eine Leidenschaft dafür entwickelt.“ Sie gehört aktuell dem Leitungsteam des „J-Days“ an, und zusammen mit Leonie Schmidt spielt sie in der „J-Day“-Band „Wir sind eins“.

Es gibt für jeden in der Gemeinde eine passende Aufgabe, um sich auch als Jugendlicher zu engagieren.

Leonie Schmidt

Auf die Idee zur Kandidatur habe sie beide Diakonin Rielana Sundermeier gebracht, die auch als Jugendwartin des Kirchenkreises Grafschaft Diepholz aktiv ist. „Vorher hatte ich mich noch nicht mit der Landesjugendkammer auseinandergesetzt“, räumt Emilia Schröder ein, „ich habe mich dann erst einmal auf der Homepage informiert – ich glaube, dass man da so reinwächst.“

Die Mitarbeit in den Jugendvertretungen ist aber für Interessierte nicht die einzige Möglichkeit der Beteiligung: „Es gibt für jeden in der Gemeinde eine passende Aufgabe, um sich auch als Jugendlicher zu engagieren“, betont Leonie Schmidt. Dazu gehörten beispielsweise der „J-Day“, die Jugendtreffs, die Musik oder ein FSJ, zählt sie auf. Unabhängig vom jeweiligen Betätigungsfeld: „Es macht Spaß, mit so vielen unterschiedlichen Leuten dabei zu sein“, bekräftigt Emilia Schröder.

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