Lions Club erweitert Aktion „Sulidar“

Hoffnung auf viele Freude-Schenker im Sulinger Land

Ein Stapel Weihnachtsgeschenke.
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Innerhalb von nur drei Tagen waren bei der Premiere die Herzen „vergriffen“, auf denen die Senioren ihren kleinen Weihnachtswunsch notiert hatten.

Sulingen – Mit einem kleinen Geschenk einem Menschen zu Weihnachten eine Freude bereiten – mit der Aktion „Sulidar“ des Lions Clubs Sulinger Land gelang das im vergangenen Jahr gleich in 230 Fällen. In den kommenden Wochen soll es eine Neuauflage geben, und dass in erweitertem Umfang, wie Henning Löhmann als „Activity Beauftragter“ des Clubs ankündigt.

Damals sei die Idee recht spontan entstanden und umgesetzt worden, erinnert er sich. Trotzdem habe „Sulidar“ großen Anklang gefunden: Die 230 „Wunschherzen“, auf denen Bewohner der Sulinger Senioreneinrichtungen „Haus am Park“, „Haus am Suletal“ und „Landhaus Barrien“ Weihnachtswünsche notieren konnten, hingen in Sulingen an Weihnachtsbäumen im E-Center, in der Volksbank und bei „Euronics Ripke“. Innerhalb von nur drei Tagen seien alle Herzen von Schenkern „gepflückt“ worden, um die Wünsche zu erfüllen. „Ich war beeindruckt von der Bescheidenheit der Senioren“, betont Henning Löhmann: Niemand habe versucht, die vorgegebene Wertgrenze von 30 Euro für einen Wunsch auszureizen, es seien ganz alltägliche Dinge gewünscht worden – ein Schal, ein Paar Handschuhe oder ein Pflegemittel. Weder die Namen der Empfänger noch der Einrichtung, in der sie lebten, wurden bekannt gegeben, und auch die Schenker konnten anonym bleiben. Die Beschenkten hätten sich jedoch gefreut, wenn sie dennoch einen Namen entdeckt hätten, um als Dank eine Karte oder einen Brief schreiben zu können. „Die gesamte Aktion hat dermaßen viel Freude bereitet – die vielen netten Kontakte, die Freude der Pflegekräfte in den Heimen und natürlich die Freude und Dankbarkeit der Senioren haben uns motiviert, das zu einer jährlich stattfindenden Aktion zu machen.“ Außerdem habe es auch schon vielfach Nachfragen gegeben, ob „Sulidar“ wiederholt wird.

Die Organisation habe bei der Premiere zwar reibungslos geklappt, aber einige Dinge hätten optimiert werden können, so Henning Löhmann. Verändert habe man, vor allem aufgrund der motivierenden Erfahrungen, den Kreis der Empfänger. In diesem Jahr kommen zu den drei Sulinger Einrichtungen auch die in Affinghausen, Kirchdorf und Heimstatt dazu: „Das gesetzte Ziel ist, die Wünsche von circa 400 Senioren zu erfüllen.“ Erneut gebe der Club das Versprechen, dass niemand von ihnen leer ausgeht. Im Vorjahr habe er von vielen Menschen gehört, dass sie keinen Wunsch zum Erfüllen mehr „abbekommen“ hätten: „Wir hoffen, dass wieder so viele ,sulidarisch‘ sind.“

Wünsche können ab Ende November „gepflückt“ werden

Der Ablauf bleibt nahezu unverändert: In der kommenden Woche erhalten die Einrichtungen die herzförmigen Zettel, auf denen die Bewohner ihre Wünsche eintragen können. Zum ersten Adventssamstag, also zwei Wochen früher als beim ersten Mal, werden die Weihnachtsbäume aufgestellt, an denen die Herzen dann zum Mitnehmen hängen werden. Zu den drei bekannten Standorten kommt diesmal das Kaufhaus Ranck als vierte Möglichkeit hinzu. Löhmann: „Unser Wunsch wäre, dass möglichst viele der Geschenke im Sulinger Einzelhandel besorgt werden.“ Von den heimischen Geschäften gebe es auch große Unterstützung für die Aktion, denn zum Teil könnten die Teilnehmer die Geschenke dort auch gleich einpacken und bis zur Abholung durch die Helfer des Lions Clubs lagern lassen. In Absprache mit den Senioreneinrichtungen würden die Päckchen kurz vor den Festtagen dann dort abgegeben.

Zusätzlich überlegen die Organisatoren, die Bäume noch mit weiteren Herzen zu bestücken, auf denen der Wunsch nach „süßen Aufmerksamkeiten“ für die Pflegekräfte der Einrichtungen notiert ist. Ihnen gelte großer Respekt, weil sie gerade in Corona-Zeiten Übermenschliches geleistet hätten. 2020 hätten sich nicht nur die Beschenkten gefreut, sondern die Mitarbeiter mit ihnen: „Die Freude der Leute war richtig herzzerreißend“, erinnert sich Henning Löhmann. Daher sei sein Wunsch: „Ich möchte, dass sie bis Ostern mit Lebkuchen und Schokolade in ihren Aufenthaltsräumen versorgt sind.“

Aktuelle Informationen zu „Sulidar“ sowie Eindrücke aus dem Vorjahr sind zu finden auf der Internetseite des Lions Clubs.

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