Lions Club: Mathias Landwehr übergibt Präsidentschaft an Ralf Habighorst

„Wichtige Erfahrungen“

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Ralf Habighorst (l.) ist neuer Präsident des Lions Clubs Sulinger Land. Rechts im Bild: Vorgänger Mathias Landwehr.

Sulingen - „Das waren interessante und wichtige Erfahrungen“, sagt Mathias Landwehr. „Ein tolles Jahr.“ Zwölf Monate führte Landwehr den Lions Club Sulinger Land. Ende des Monats Juni endete für den Handwerksmeister die Präsidentschaft. Nachfolger ist seit dem 1. Juli Ralf Habighorst, dem Landwehr bis Ende Juni 2016 noch als so genannter „Past-President“ im Vorstand des Clubs zur Seite steht.

Während eines nicht öffentlichen Clubabends hatte der scheidende Präsident das Amt an seinen Nachfolger übergeben.

Zwei Jahre hatte sich Habighorst auf die Amtsübernahme durch Mitarbeit im Vorstand des Clubs, der im April 2009 gegründet worden war, vorbereitet – im ersten Jahr als zweiter Vizepräsident, im zweiten als erster.

„Bei mir war das ähnlich“, erinnert Mathias Landwehr. Im Lions-Jahr 2012/2013 hatte er Ralf Röhr während dessen Präsidentschaft assistiert, im Lions-Jahr 2013/2014 Claus Reinert. „So wird man langsam auf das Präsidentenamt vorbereitet.“ Guter Brauch bei den Löwen sei auch, nach Ende des Präsidentenjahres die Vorstandsarbeit noch ein Jahr zu begleiten. „Um begonnene Projekte weiterzuführen und dem neuen Amtsinhaber die Erfahrungen und das Wissen, das man erworben hat, zur Verfügung zu stellen.“

Laut Landwehr formuliere jeder Präsident bei Übernahme der Funktion eigene Ziele, um den Club voranzubringen. „Jeder hat ja auch seinen eigenen Stil.“ Dem Handwerksmeister habe die Stärkung des Zusammenhaltes des Clubs, dabei die Sicherung des Mitgliederbestandes, die Intensivierung der Zusammenarbeit mit anderen Clubs, aber genauso die Weiterentwicklung der Aktivitäten zur Unterstützung Hilfsbedürftiger und sozialer beziehungsweise gemeinnütziger Einrichtungen am Herz gelegen. Die Bilanz nach zwölf Monaten Amtszeit? „Fällt überwiegend positiv aus“, sagt der scheidende Präsident. Er erinnert unter anderem an die Benefizveranstaltung im Herbst vergangenen Jahres im Stadttheater, den Autowaschtag, den die Sulinger Löwen gemeinsam mit dem Lions Club Sulinger Land durchgeführt hatten, und die Teilnahme am so genannten „Anbrüllen“, zu dem sich traditionell die Mitglieder von insgesamt sechs benachbarten Clubs im Januar versammeln. Im Januar 2016 richtet der Lions Club Sulinger Land die Veranstaltung aus, bei der Spendengelder für internationale und nationale Projekte generiert werden.

Für Mathias Landwehr sei das Jahr der Präsidentschaft nicht nur ein interessantes gewesen, sondern auch eines, „das mich persönlich weitergebracht hat; allein schon durch die vielen neuen Kontakte zu den Mitgliedern anderer Clubs, zu den vielen Einrichtungen und Institutionen in der Region, mit denen man zusammengearbeitet hat. Man gewinnt Einblicke, die einem sonst verwehrt bleiben.“

Ralf Habighorst blickt den kommenden zwölf Monaten zuversichtlich entgegen. Ralf Röhr habe ihn während seiner Präsidentschaft zur Mitarbeit motiviert. „Ich habe das von Anfang an nicht als notwendiges Übel, sondern als Ehre empfunden und nach Abstimmung mit meiner Familie gleich zugesagt.“ Ralf Habighorst ist 43 Jahre alt, verheiratet, hat ein Kind. Das „System“ der Lions-Organisation, in deren Sulinger Club neben dem Präsidenten, den beiden Vize-Präsidenten und dem „Past-President“ Schatzmeister, Sekretär und Activity-Beauftragter im Vorstand mitarbeiten, bezeichnet er als „stimmig“. „Durch die Zusammensetzung bleibt die Kontinuität gewahrt. Das entlastet und man ist sich sicher, dass man jederzeit Hilfe in Anspruch nehmen kann.“

Habighorsts Ziele für das Präsidentschaftsjahr 2015 /2016: „Ich hoffe, mehr Mitglieder für den Club gewinnen zu können, um die Arbeit auf mehrere Schultern zu verlagern und die Aktiven zu entlasten.“ Dabei zählt er unter anderem auf die Hilfe von Sinje Reimann und Jan Schwabe. Reimann ist aktuelle erste Vizepräsidentin, tritt damit 2016 die Präsidentschaft an, Schwabe aktueller zweiter Vizepräsident.

Ralf Habighorst wird seine Präsidentschaftsjahr unter ein Motto stellen: „Glück“, sagt er. „Die Suche nach dem Glück ist ein zentrales Thema, nicht nur im Privatleben, sondern genauso in der Gesellschaft im Allgemeinen. Ich möchte versuchen, das Thema in den kommenden zwölf Monaten von den unterschiedlichsten Seiten zu beleuchten.“

oti

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