Lindenschule verabschiedet die Abschlussklassen des neunten Jahrganges

„Danke für jeden Tag“

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Die Abschlussschüler mit Schulleiterin Lore Schmusch (l.) und den Klassenlehrern Christiane Menzel und Peter Heisig.

Sulingen - Am Ende flossen Tränen, auch bei Schulleiterin Lore Schmusch. Die Lindenschule Sulingen hat am Donnerstag die Abschlussklassen der Jahrgangsstufe neun verabschiedet – mit einem knapp dreistündigen Programm. Neun Schülerinnen und Schüler verlassen die Schule, elf wechseln in die Klassenstufe zehn, die das Förderzentrum in Zusammenarbeit mit der Carl-Prüter-Oberschule anbietet.

Verabschiedet wurden aus der Jahrgangsstufe neun Marvin Hake, Isabelle-Charleen Sahlke, Jan Schardt, Ali Süre und Marisa Schuh (alle Klasse 9a / Klassenlehrer Peter Heisig) sowie Vitalij Chumakow, Nina Heinrich, Marc André Metje und Maximilian Schmidt (alle Klasse 9b / Klassenlehrerin Christiane Menzel). Ehrungen für besonderes Engagement nahmen während der Abschlussfeier Marisa Schuh, Aleksandra Koperek, Isabelle-Charleen Sahlke (alle Capu-Bar), Nina Heinrich und Marc André (beide Buddy / Streitschlichter) sowie Christoph Bolte (Schüleraufsicht / Primarstufe) entgegen.

Zu den ersten Gratulanten gehörte neben stellvertretendem Landrat Werner Schneider und stellvertretendem Schülersprecher Serkan Kaska Andrea Heller als Vertreterin des Elternrates. Ihre Empfehlung: „Nehmt auch in Zukunft von Zeit zu Zeit Ratschläge an.“

Schulleiterin Lore Schmusch bezeichnete den Abschlussjahrgang, der zum Schuljahr 2008/ 2009 an der Edenstraße eingeschult worden war, als „ganz besonderen Jahrgang“. Nicht zuletzt wohl mit Blick auf die eigene berufliche Vita. „Der Jahrgang, den wir entlassen, war der erste, dem ich an dieser Schule Unterricht gegeben habe.“

Lore Schmusch hatte als roten Faden für die Worte an die jetzt ehemaligen Schützlinge einen Songtext von Rolf Zuckowski gewählt. Sie verglich das Leben mit einer Jahresuhr. „Die steht niemals still. Jahre sind ins Land gegangen, plötzlich sind aus euch Entlassschüler, ja, junge Erwachsene geworden.“ Den Übergang von der Zeit an der Lindenschule zu weiterführenden Bildungseinrichtungen beziehungsweise in das Berufsleben verglich die Schulleiterin mit dem Übergang vom Frühjahr zum Sommer. „Ihr habt unterschiedliche Knospen und Triebe entwickelt, unterschiedliche Talente und Charaktereigenschaften, die es jetzt gilt, mit zunehmender Selbstständigkeit umzusetzen.“ Und: „Im Frühsommer wird es nicht nur Sonnenschein geben. Aber auf Regen folgt Sonnenschein.“ Lore Schmusch zum Ende ihrer Ausführungen: „Ihr habt gelernt, mit Umwegen klar zu kommen – und seit daran gewachsen.“

Der Ansprache der Schulleiterin und der Zeugnisausgabe am Donnerstag in der Lindenschule war ein umfangreiches Programm vorausgegangen, an dem sich alle Jahrgangsstufen beteiligt hatten. Abschlussschülerin Nina Heinrich und Aleksandra Koperek, die in die Jahrgangsstufe zehn wechselt, plauderten über (Schul-)Geschichte und Geschichten. Christiane Menzel und Peter Heisig, die Klassenlehrer der beiden Abschlussklassen, hatten einen Quiz vorbereitet, bei dem sie selbst die einzelnen Abschlussschüler charakterisierten und schließlich jeder Schülerin und jedem Schüler die besten Wünsche mit auf den Weg gaben.

Beim Lehrerkollegium, bei Schulsekretärin Bärbel Barg und Hausmeister Uwe Siemers bedankten sich die Abgänger mit Blumengrüßen. Für Bärbel Barg gab es zusätzlich ein Ständchen: „Danke für jeden Tag…“

oti

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