Verkaufsoffener Sonntag der Initiative Sulingen

„Lichter(mehr)“ lockt an

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Verkaufsoffener Sonntag in Sulingen: Auf eine Sperrung der Langen Straße hatten die Initiatoren verzichtet – dafür die Anlieger aufgefordert, Schaufenster und die Flächen vor den Läden mit Kerzen und Lichterketten zu schmücken. 

Sulingen - „Ganz wunderbar.“ Sigrid Vallan vom Fachgeschäft „Das Geschenk“ gab sich schon am frühen Nachmittag angetan. Die „Initiative“ hatte den verkaufsoffenen Sonntag unter das Motto „Lichter(mehr)“ gestellt – und damit wohl den Nerv der Kunden des örtlichen Einzelhandels getroffen. „Die Leute kommen – und packen sich die Taschen voll“, so Vallan. Und: „Wir freuen uns heute vor allem über viele auswärtige Gäste.“

Christina Hollmann von der Sulinger Stadtverwaltung: „Dass wir die Einzelhändler vor zehn Tagen persönlich aufgesucht haben, um sie von der Idee zu überzeugen, hat sich bezahlt gemacht.“ Idee war, dass die Händler ihre Schaufenster und die Bereiche vor ihren Läden mit brennenden Kerzen, Lampions oder auch Lichterketten schmücken. Das Gros der Händler, das am Sonntag ihre Fachgeschäfte öffnete, trug dazu bei, den tristen November-Sonntag zu etwas mehr Wärme zu verhelfen.

In Teilbereichen der Langen Straße halfen Hollmann und Sulingens Wirtschaftsförderer Martin Koenen, unterstützt von Verwaltungsmitarbeiterin Sabine Kammacher, mit eigenen Dekorationen nach.

Martin Koenen sprach mit Blick auf die Aktion „Lichter(mehr)“ von einer Premiere: „Unser Ziele sind, Aufmerksamkeit zu erzeugen, eine schöne Einkaufsatmosphäre zu schaffen und uns von anderen Veranstaltungen abzuheben.“

Joachim Hüsken von der Fahrrad-Welt: „Wir mussten nicht lange überlegen, ob wir an der Aktion teilnehmen. Solche Aktivitäten sind für uns wichtig – für die Lange Straße und für ganz Sulingen.“

Bärbel Müller von Brillen Schmitz: „Die Kunden nehmen das positiv an. Die Resonanz war heute gut; sogar besser als beim verkaufsoffenen Sonntag mit Herbstfest im Oktober.“

„Curryknaller“ Gerd Melloh bestätigt das: „Die Resonanz bei den Kunden ist gut. Trotz Schiet-Wetter kommen sie.“

Ingo Kesten nickt. Der Wahl-Wunstorfer mit Wurzeln in Sulingen gehört zu den Stamm-Ausstellern während der Herbst- und Frühlingsfeste der „Initiative“: Sonntag war er anlässlich von „Lichter(mehr)“ mit seinem „Durstlöcher“, einem ausgedienten und zu einem Ausschankwagen umgebauten Feuerwehrfahrzeug, „außer der Reihe“ nach Sulingen gekommen. „Die Leute sind gut drauf“, so Kesten. Und: „Ein Glühwein geht immer.“

Marc Steen, Mitglied des Vorstandes der „Initiative“, verschaffte sich schon am frühen Sonntagnachmittag bei einem Rundgang über die Lange Straße einen Überblick über die Aktivitäten der „Berufskollegen“: „Die, die mitmachen, haben sich echt Mühe gegeben“, sagte der Geschäftsführer des Sulinger E-Centers. „Aber leider gibt es auch dieses Mal wieder Betriebe, die nicht öffnen.“

Joachim Hüsken (Fahrrad-Welt) dazu: „Es gibt immer noch dunkle Ecken an der Langen Straße. Das ist nicht gut für die Stadt.“ 

oti

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