Laufen für den Zirkus

Grundschule Sulingen feiert ihr Sommerfest im Bürgerpark

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Aysegün, Lea, Arne und Birk (v.l.) mit Lehrerin Sandra Piening laden ein zum „Bottle-Flip“.

Sulingen - Von Katharina Hollstein. „Das Sommerfest ist eröffnet“, verkündete Lilly Marie aus der Klasse 2b der Grundschule Sulingen am Freitag an der Außenstelle im Bürgerpark. Was eine Planungsgruppe bereits seit Februar erarbeitet hatte, setzten Schüler, Lehrkräfte und viele weitere helfende Hände nun in die Tat um.

Mit verschiedenen Ständen, einer Versorgung mit Kaffee und Kuchen durch den Förderverein der Grundschule und zahlreichen Spielen boten sie Unterhaltung für Groß und Klein.

Nicht fehlen durfte auch der Sponsorenlauf, an dem jeder der insgesamt über 420 Schüler der Grundschule teilnahm - angefangen bei den ganz jungen bis hin zu den „großen“ Viertklässlern. Verstärkung erhielten sie auf der Strecke mit einer Länge von etwa 300 Metern pro Runde durch die Drittklässler der Sprachheilklassen, die ab dem Sommer ebenfalls regulär die Grundschule besuchen.

Bunte Pappfische angeln war eine der Aufgaben, die die Kinder beim Sommerfest der Grundschule Sulingen meistern mussten.

Ihr Ziel? Genügend Geld für die Finanzierung des Besuches des pädagogischen Schulzirkus’ „Circus Tausendtraum“ zu sammeln, der Ende August in Sulingen sein Zelt aufschlagen soll. Jedes Kind solle in seiner Grundschulzeit die Möglichkeit erhalten, einmal mit den Pädagogen des Zirkus’ zusammenarbeiten zu können, erklärt Schulleiter Heiko Reese. So hätten etwa die Schüler der vierten Klassen -- die im Sommer auf weiterführende Schulen wechseln -- schon einen Besuch des Zirkus in ihrer Zeit als Erstklässler miterlebt. 

„Am Schluss hat jeder natürlich auch seinen großen Auftritt in der Manege“, sagt Reese. Zusätzlich unterstütze auch der Förderverein das Projekt finanziell. Dennoch: „Durch den Sponsorenlauf kommt schon einiges zusammen -- man wundert sich über die Summe.“ Bis ausgewertet sein wird, wieviel die Schüler „erlaufen“ haben, dauere es eine gute Woche.

Neben diesem besonderen Ereignis erarbeitete und betreute jede Klasse ihren eigenen Stand mit verschiedensten Spielen -- vom Glücksrad, über das „Angeln“ von Pappfischen bis hin zu Minigolf.

Das Sommerfest richten die Mitwirkenden alle zwei Schuljahre im Wechsel mit der Projektwoche aus. „Das Fest ist eine der wenigen Veranstaltungen, an denen wirklich alle beteiligt sind“, erklärt Heiko Reese. Besondere Erwähnung findet jedoch Hausmeister Ralf Mohrmann: „Er hat sicherlich die meiste Rennerei, um alles hierher zu schaffen.“ Am Ende war es aber eine lohnenswerte „Rennerei“: „Heute ist das Fest wirklich gut besucht“, zieht Reese Bilanz.

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